Berlin. Immer häufiger erhalten Verbraucher unerwartete Geschenkpakete, die sogenannte Brushing QR-Codes Geschenkpakete enthalten. Diese Sendungen sind nicht immer harmlos, sondern können eine Masche von Betrügern sein, die auf Neugier setzen, um persönliche Daten abzugreifen.
Gefahr durch Brushing: Wie unerwartete Pakete zur Falle werden
Bei der Brushing-Masche erhalten Empfänger unerwartete Pakete, oft mit günstigen Artikeln und einem QR-Code.
Vorgehensweise der Täter
Die Pakete enthalten einen QR-Code, der angeblich weitere Informationen zum Versand geben soll. Scannen Nutzer diesen Code mit ihrem Smartphone, werden sie auf gefälschte Webseiten weitergeleitet. Dort werden sie zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert, die anschließend von Cyberkriminellen missbraucht werden.
Motivation hinter der Masche
Oft stammen die Adressen und Anmeldedaten der Empfänger aus dem Darknet. Die Betrüger nutzen die Daten, um gefälschte Online-Bewertungen zu platzieren oder anderen betrügerischen Aktivitäten nachzugehen.
„Nutzer sollten nach Erhalt eines unerwarteten Pakets niemals den beigelegten QR-Code scannen, egal wie neugierig man ist“, rät Dr. Martin Krämer, CISO-Advisor von KnowBe4. „Unerwartete Warensendungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass die Adresse oder Anmeldedaten des Empfängers aus dem Darknet eingekauft wurden.“
Weitere Informationen und Sicherheitshinweise zu solchen Sendungen bietet DHL auf ihrer Webseite Sicherheitsinformationen bei DHL.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Brushing QR-Codes Geschenkpakete: Im Alltag erkennen und richtig handeln
Auch in der Region sind Verbraucher von Brushing-Paketen betroffen. Die unerwarteten Sendungen können insbesondere online versierte und weniger erfahrene Nutzer verwirren.
Für Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, keine unerwarteten QR-Codes zu scannen und bei Zweifeln den Paketdienstleister oder Händler direkt zu kontaktieren. Bei unbekannten Paketen sollte auch geprüft werden, ob persönliche Daten kompromittiert sein könnten. Regionale Beratungsstellen oder Verbraucherzentralen bieten in solchen Fällen Unterstützung an.
Verbraucher finden auf regionalupdate.de weitere Tipps rund um Sicherheit im Online-Handel und digitale Gefahren.
Externe Informationen zu Cyberkriminalität und Schutzmaßnahmen sind auch auf den Seiten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verfügbar: BSI Cyber-Sicherheitsinformationen.