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„37°“-Reportage im ZDF über Frauen mit Geldnot

Mainz. Die finanzielle Abhängigkeit von Frauen trotz guter Ausbildung zeigt eine „37°“-Reportage des ZDF auf. Unter dem Fokus frauen geld finanzielle abhaengigkeit beleuchtet der Film die Lebensrealitäten von drei Frauen, die mit Teilzeitfallen, Altersarmut und Bürgergeld kämpfen.

Frauen kämpfen finanziell

Die Reportage „arm, abhängig, abgehängt: Frauen und Geld“ zeigt, wie vielfältig und hart die finanzielle Situation vieler Frauen in Deutschland ist. Melanie etwa, alleinerziehende Mutter eines autistischen Sohnes, ist trotz Abitur und Ausbildung auf Bürgergeld angewiesen, da sie 145 Stunden pro Woche für die Betreuung aufwenden muss. Sie beschreibt ihre Sorgen und das Gefühl der finanziellen Abhängigkeit offen.

Auch Gisela, eine Rentnerin aus München, kämpft mit der Altersarmut. Nach über 35 Jahren in Teilzeitstellen als Erzieherin und Bürokauffrau reicht ihre Rente nicht aus, sodass sie staatliche Hilfe und Lebensmittel von der Tafel benötigt, um über die Runden zu kommen. Die Kosten für die Versorgung ihrer Haustiere stellen für sie eine zusätzliche Belastung dar.

Teilzeitfalle und finanzielle Abhängigkeit

Carolin steht vor einer schwierigen Entscheidung: Sie möchte trotz Elternzeit und Kindern ihr Studium fortsetzen, um finanziell unabhängig zu werden. Doch das führt zu längerer Abhängigkeit vom Partner. Bleibt sie in Teilzeitbeschäftigung, drohen Erwerbslücken und später eine niedrige Rente. Ihre Geschichte repräsentiert das Dilemma vieler Frauen, für die Betreuungspflichten und Karrierewunsch in Konflikt stehen.

„Wenn ich mir was wünschen könnte, dann wäre es, einfach mal eine Nacht ohne Geldsorgen durchzuschlafen“, sagte Melanie.

  • Geringe Bezahlung in typischen Frauenberufen
  • Fehlender Ausgleich für Care-Arbeit
  • Erwerbslücken durch Teilzeit oder Elternzeit
  • Risiko von Altersarmut trotz langer Erwerbstätigkeit

Weitere Informationen zur Reportage bietet das ZDF-Streamingportal 37 Grad Leben. Für Hintergründe zu staatlichen Leistungen und Bürgergeld informiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter bmas.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Finanzielle Herausforderungen für Frauen in Rheinland-Pfalz

Auch in Rheinland-Pfalz berichten Frauen von finanziellen Schwierigkeiten trotz Berufstätigkeit. Viele arbeiten in Teilzeit oder übernehmen überwiegend Care-Arbeit, was langfristig ihre finanzielle Unabhängigkeit schmälert. Die aktuellen Entwicklungen im Sozialhilferecht, wie das Bürgergeld, zeigen Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, sind aber kein Allheilmittel gegen Altersarmut oder Teilzeitfallen.

Für die Bewohnerinnen dieser Region bedeutet dies, dass Beratung und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Weiterbildungschancen wichtiger werden. Lokale Initiativen und Sozialdienste bieten Hilfe an, um finanzielle Abhängigkeit zu reduzieren.

Geplante Informationsveranstaltungen und Beratungsangebote sollen Frauen darin bestärken, berufliche Perspektiven auszubauen und frühzeitig Vorsorge für den Ruhestand zu treffen. Genauere Termine werden in den kommenden Wochen von kommunalen Stellen veröffentlicht.

Weiterführende Informationen zur regionalen Sozialberatung finden Interessierte auf regionalupdate.de.

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