Kooperationsvertrag für Verkehrsmanagement in Niedersachsen

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Hannover. Niedersachsen will die Mobilität mit dem neuen Kooperationsvertrag zum Verkehrsmanagement zukunftsfest machen. Das Verkehrsmanagement Niedersachsen Zukunft soll durch engere Zusammenarbeit von Wirtschafts- und Innenministerium, Polizei sowie der Region Hannover integriert und landesweit ausgebaut werden.

Mobilität neu gestalten

Der neue Vertrag zum Verkehrsmanagement Niedersachsen Zukunft verfolgt das Ziel, die bestehende Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen/Region Hannover (VMZ) weiterzuentwickeln und auf weitere Regionen auszuweiten. Dabei steht die Integration verschiedener Verkehrsträger im Vordergrund. Neben dem motorisierten Individualverkehr sollen vor allem auch der öffentliche Nahverkehr und alternative Mobilitätsformen stärker berücksichtigt werden. Die Partner setzen dabei auf ein verkehrsträgerübergreifendes Mobilitätsmanagement, das den Verkehrsfluss effizient steuert und die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger optimiert.

Die VMZ übernimmt auch künftig die umfassende Überwachung und Steuerung der Verkehrslage landesweit und soll mit einem erweiterten Alltags-, Ereignis- und Störfallmanagement schneller auf Verkehrsstörungen oder außergewöhnliche Ereignisse reagieren. Durch die verbesserte Zusammenarbeit und Nutzung gemeinsamer Ressourcen will Niedersachsen den Herausforderungen eines modernen, vernetzten Verkehrs begegnen.

Bedeutung für die Region Hannover

Die Region Hannover bleibt ein zentraler Standort für das Verkehrsmanagement. „Die VMZ ist für die Region Hannover ein wichtiger Baustein zur Verkehrswende“, sagte Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft und Verkehr der Region. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollen genutzt werden, um unnötigen Autoverkehr zu vermeiden und den Verkehrsfluss zugunsten des Umweltverbunds zu verbessern. Auch die Einbindung der Polizei ist Teil der Strategie, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Zentrale Aussagen der Minister und Partner

Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung der Kooperation für eine intelligente und ressourcenschonende Mobilität in Niedersachsen:

„Mit dieser Kooperation gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer intelligenten und ressourcenschonenden Mobilität in Niedersachsen.“

Auch Innenministerin Daniela Behrens unterstrich die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung:

„Mit der heutigen Unterzeichnung… bekräftigen wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit und schaffen die Grundlage, um das Verkehrsmanagement weiterzuentwickeln, Synergien zu nutzen und die Mobilität sicherer, effizienter und umweltverträglicher zu gestalten.“

Die Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten wies auf die Bündelung polizeilicher Expertise hin, um die Verkehrsteilnehmer besser informieren und die Mobilität nachhaltig sichern zu können.

Ausblick und Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger

Das Verkehrsmanagement Niedersachsen Zukunft wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und soll auf weitere Regionen im Bundesland ausgeweitet werden. Die Integration verschiedener Verkehrsträger sowie ein schnelles Reaktionssystem bei Verkehrsproblemen sollen die Mobilität effizienter, sicherer und nachhaltiger machen. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine verbesserte Verkehrssteuerung, schnellere Informationen bei Störungen und eine stärkere Förderung des öffentlichen Nahverkehrs sowie alternativer Mobilitätsangebote. Weitere Informationen zum Verkehrsmanagement und zu aktuellen Entwicklungen finden sich auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen mw.niedersachsen.de.

Damit leistet der Kooperationsvertrag zum Verkehrsmanagement Niedersachsen Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer klimafreundlichen und vernetzten Mobilität in Niedersachsen.

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