"Die KI-Euphorie weicht einer Hands-On-Pragmatik.", sagt Felizitas Graeber, Managing Director von Capgemini Invent in Deutschland. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/16952 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Unternehmen fokussieren KI-Investitionen auf langfristigen Mehrwert

Berlin. In Unternehmen gewinnen KI Investitionen langfristiger Mehrwert zunehmend an Bedeutung. Neue Studien des Capgemini Research Institute zeigen, dass Wirtschaftsführer 2026 verstärkt auf Governance, Datenqualität und Mitarbeiterschulung setzen, um Künstliche Intelligenz (KI) nachhaltig zu integrieren.

Jetzt KI-Weichen stellen: Wie Unternehmen langfristigen Mehrwert aus KI-Investitionen ziehen

Die Ergebnisse von zwei aktuellen Studien des Capgemini Research Institute verdeutlichen, wie sich Unternehmen von kurzfristigen KI-Experimenten hin zu strategischen und nachhaltigen Anwendungen entwickeln. Insbesondere stehen Infrastruktur, Datenmanagement, klare Governance-Strukturen und die Fortbildung von Mitarbeitenden im Fokus der KI-Investitionen für 2026.

KI-Einsatz in Unternehmen: Von Experimenten zur Strategie

Bereits 38 Prozent der weltweit befragten Unternehmen nutzen generative KI-Anwendungen operativ, und etwa 60 Prozent prüfen agentische KI-Lösungen. Dabei verschieben sich die Erfolgskriterien weg von reinen Produktivitätssteigerungen hin zu Umsatzwachstum, Risikomanagement und verbesserten Kundenerlebnissen. Zwei Drittel der befragten Führungskräfte sind der Ansicht, dass klare Governance- und Verantwortlichkeitsrahmen entscheidend sind, um KI wirkungsvoll für Geschäftsentscheidungen einzusetzen.

„Die KI-Europhie weicht einer Hands-On-Pragmatik. Der Fokus verlagert sich auf langfristige, unternehmensweite Implementierungen, die Produktivität steigern und Entscheidungsfindung für Führungskräfte verbessern“, sagte Felizitas Graeber, Managing Director von Capgemini Invent in Deutschland.

KI verändert die Entscheidungsfindung bei Führungskräften

Die Studien zeigen auch, dass über die Hälfte der befragten CXOs KI bereits aktiv für strategische Entscheidungen nutzt oder dies plant. KI unterstützt heute vor allem bei Routineaufgaben wie E-Mail-Verarbeitung oder Datenanalysen. In Zukunft wird sie nach Einschätzung der Führungskräfte auch strategisches Denken ergänzen und zum Risikomanagement beitragen. Dennoch sehen die meisten KI als Ergänzung, nicht als Ersatz menschlicher Urteilsfähigkeit.

Fokus auf Governance, Daten und Qualifizierung

Unternehmen planen für 2026, durchschnittlich fünf Prozent ihres Jahresbudgets für KI zu verwenden, ein Anstieg gegenüber drei Prozent im Vorjahr. Vorrang haben Investments in

  • robuste IT-Infrastruktur,
  • datenorientierte Steuerung,
  • Governance-Strukturen zur Verantwortungsklärung,
  • umfassende Qualifizierungsprogramme für Mitarbeitende.

Diese Basis soll sicherstellen, dass KI-Projekte messbaren Mehrwert liefern und Risiken kontrolliert werden.

Beispiel: Eine verbesserte Datensouveränität ist für viele Unternehmen Pflicht, da sensible Daten unter Kontrolle bleiben müssen, um regulatorische Anforderungen und Compliance sicherzustellen.

Weitere Informationen zur Studie des Capgemini Research Institute geben Unternehmen wertvolle Einblicke, wie sich KI-Investitionen am besten ausrichten lassen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Relevanz und Ausblick auf lokale Praxis

Die Erkenntnisse zum Thema KI Investitionen langfristiger Mehrwert sind auch für Unternehmen in der Region von großer Bedeutung. Regionale Firmen können die Studienergebnisse nutzen, um ihre KI-Strategien an nachhaltigen Kriterien auszurichten und dadurch Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die Priorisierung von Governance, Datenqualität und Mitarbeiterschulungen schafft dabei stabile Rahmenbedingungen für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz. Für Führungskräfte in der Region bedeutet dies, frühzeitig klare Verantwortlichkeiten zu definieren und Investitionen zielgerichtet zu bündeln.

In der Praxis sind in den kommenden Monaten Weiterbildungsangebote zu KI-Kompetenzen sowie Initiativen zur Verbesserung der Dateninfrastruktur in vielen mittelständischen und großen Unternehmen zu erwarten. Damit schaffen sie die Grundlagen für eine zukunftsfähige digitale Geschäftsstrategie.

Für weitere regionale Entwicklungen und praxisnahe Hinweise zum Thema KI lohnt sich ein Besuch auf regionalupdate.de, das aktuelle Informationen und Fachbeiträge zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bietet.

Zudem bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf https://www.bmwi.de/ umfassende Informationen zu Förderprogrammen und Leitlinien für KI-Investitionen in Deutschland.


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