Wirtschaft startet 2026 mit schwacher Cyber-Resilienz

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Digitale Realität

München. Die Cyber Resilienz Wirtschaft 2026 steht vor großen Herausforderungen, wie aktuelle Daten des „Cyber Security Report 2025/26“ von Horizon3.ai zeigen. Viele Unternehmen sind unzureichend auf moderne Cyberangriffe vorbereitet und setzen weiterhin auf veraltete Verteidigungsverfahren.

Cyberabwehr jetzt verbessern

Der Bericht zeigt, dass 44 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen keine Bewertung ihres Cyberrisikos vornehmen. Fast die Hälfte der Firmen verzichtet sogar nach einem Angriff auf eine systematische Risikoanalyse. Zudem fehlt bei 61 Prozent ein Notfallplan zur Wiederherstellung des Betriebs. Trotz dieser Defizite waren 65 Prozent der Unternehmen in den letzten zwei Jahren mindestens einmal Opfer einer Cyberattacke. Die Folgen sind vielfältig und reichen von Ausfallzeiten (58 Prozent) über Datendiebstahl (37 Prozent) bis zu Lösegeldforderungen (33 Prozent). Auch rechtliche Konsequenzen und negative Geschäftsauswirkungen sind häufig.

Schwächen der aktuellen Verteidigungsstrategien

Dennis Weyel, International Technical Director bei Horizon3.ai, kritisiert, dass viele Unternehmen sich zu sehr auf passive Schutzmaßnahmen wie Firewalls und Antivirensoftware verlassen, ohne deren Wirksamkeit regelmäßig zu prüfen. „Diese Herangehensweise gleicht der Installation einer aufwändigen Alarmanlage, die nie getestet wird“, erläutert er. Stattdessen empfiehlt Weyel offensive Sicherheitsverfahren, bei denen Schwachstellen durch simulierende Angriffe kontinuierlich erkannt und behoben werden.

Moderne Verfahren für mehr Sicherheit

Eine zentrale Methode zur Verbesserung der Cyber Resilienz ist der Penetrationstest oder „Pentest“. Dabei werden IT-Systeme gezielt auf ihre Schwachstellen geprüft. Horizon3.ai bietet mit der KI-gestützten Plattform NodeZero eine autonome Lösung, die kontinuierlich und automatisch die Sicherheit prüft und Schwachstellen priorisiert behebt. Die Plattform arbeitet nach dem Prinzip „Thinking like an Attacker“ und sorgt so für einen stetigen Verbesserungsprozess – den sogenannten „Find-Fix-Verify-Loop“.

  • Über 48.000 neue Software-Schwachstellen wurden im vergangenen Jahr entdeckt
  • Täglich entstehen neue Einfallstore für Hacker
  • Kontinuierliche Prüfung wird für Unternehmen zunehmend unverzichtbar

„Nur mit permanenten Angriffswellen durch eine gut vernetzte Armee von Roboter-Einbrechern kann die Resilienz moderner IT-Landschaften getestet werden“, sagte Dennis Weyel.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Schlussfolgerung für die Region München und darüber hinaus

Die Ergebnisse des Berichts verdeutlichen, dass auch mittelständische Unternehmen in München und der Region dringend ihre Sicherheitsstrategien anpassen müssen. Die zunehmende Digitalisierung vergrößert die Angriffsflächen und macht passive Verteidigungssysteme unzureichend. Die Nutzung autonomer Pentest-Systeme wie NodeZero kann die Cyber Resilienz deutlich erhöhen und so Risiken reduzieren. Für Unternehmen bedeutet dies, aktiv in innovative Sicherheitslösungen zu investieren und regelmäßige Prüfungen in den IT-Alltag zu integrieren. Weiterführende Informationen zum Thema Cybersecurity und praktische Tipps finden Interessierte auf regionalupdate.de.

Weitere Details und aktuelle Daten zu Cyber-Sicherheitslücken bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unter bsi.bund.de.

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