Straßburg. Das arte npo assoziierungsabkommen wurde am 19. Januar 2026 offiziell unterzeichnet und erweitert das europäische Partnernetzwerk von ARTE auf 14 Mitglieder. Die Vereinbarung zwischen ARTE GEIE und dem niederländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Nederlandse Publieke Omroep (NPO) soll die Zusammenarbeit im Bereich Koproduktion und redaktioneller Austausch stärken.
Neue europäische Partnerschaft mit dem arte npo assoziierungsabkommen
Bei einem Festakt im Rijksmuseum in Amsterdam, begleitet von einer Konzertaufzeichnung mit Sting, besiegelten Bruno Patino, Vizepräsident von ARTE GEIE, und Jet de Ranitz, Vorstandsvorsitzende von NPO, ihre Zusammenarbeit. Ziel des Vertrages ist es, jährlich mehrere Koproduktionen zu realisieren und dabei kreative Kräfte in beiden Sendernetzwerken zu bündeln.
Bedeutung für die europäische Medienlandschaft
Das Abkommen gibt den Partnern beratende Stimmen in wichtigen Gremien von ARTE, darunter der Mitgliederversammlung und Programmkonferenz. Dies fördert einen intensiven redaktionellen Austausch und stärkt die europäische Zusammenarbeit öffentlich-rechtlicher Medienhäuser.
„Wir freuen uns sehr, dass wir an diesem symbolträchtigen Ort in Amsterdam, dem Rijksmuseum, ein Assoziierungsabkommen mit NPO unterzeichnen konnten. Gerade im aktuellen Kontext ist die europäische Zusammenarbeit, für die dieses Abkommen steht, von besonderer Bedeutung“, sagten Heike Hempel und Bruno Patino, Präsidentin und Vizepräsident von ARTE GEIE.
Das Partnernetzwerk von ARTE
Mit der Aufnahme von NPO zählen nun 14 europäische Partner zum Netzwerk:
- NPO (Niederlande)
- Suspilne (Ukraine)
- SVT (Schweden)
- LPM (Lettland)
- RTVE (Spanien)
- LRT (Litauen)
- Film Fund Luxemburg
- RTÉ (Irland)
- RAI Com (Italien)
- CT (Tschechien)
- ORF (Österreich)
- YLE (Finnland)
- SRG SSR (Schweiz)
- RTBF (Belgien)
Jet de Ranitz, Vorstandsvorsitzende von NPO, erklärte:
„Diese Zusammenarbeit mit ARTE stellt einen bedeutenden Schritt in der europäischen Kooperation zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern dar. Sie eröffnet unseren Produktionen neue Möglichkeiten, ein europäisches Publikum zu erreichen.“
Beide Partner sind sich einig, dass das Abkommen insbesondere in einem herausfordernden Budgetumfeld die Förderung hochwertiger Produktionen ermöglicht.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Relevanz und Ausblick
Für Zuschauer in Deutschland und den Niederlanden bedeutet das arte npo assoziierungsabkommen künftig ein vielfältigeres Programm mit europäischen Produktionen. Die Kooperation trägt zur kulturellen Vernetzung in Europa bei und erweitert das Angebot von ARTE und NPO durch neue Blickwinkel und kreative Inhalte. Das Abkommen kann nach zwei Jahren verlängert werden und sieht eine engere Einbindung der Partner in die Senderstruktur vor.
Am 5. März 2026 startet auf arte.tv die Konzertaufzeichnung „Sounds Like Art – Sting“, die im Rahmen des Festakts in Amsterdam entstand. Dieses exklusive Event verbindet Musik, Kunst und Kultur und steht beispielhaft für die geplanten gemeinsamen Programme.
Weitere Informationen zum Angebot von ARTE finden Interessierte auf regionalupdate.de und auf der offiziellen Programmseite von ARTE: arte.tv – Sounds Like Art – Sting.
Für einen Überblick über öffentlich-rechtliche Sender und europäische Medienkooperationen bietet zudem die Website der Europäischen Rundfunkunion (EBU) detaillierte Einblicke: European Broadcasting Union.

