Impulse für die Zukunft der dualen Ausbildung / Azubi Recruiting Trends: Deutschlands größte doppelperspektivische Studie zur dualen Ausbildung startet

Impulse für die Zukunft der dualen Ausbildung

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Digitale Realität

Solingen. Die duale ausbildung studie 2026 analysiert Herausforderungen und Trends rund um die Ausbildung von Fachkräften in Deutschland. Im Fokus stehen neue Themen wie psychische Gesundheit, Social Media Konsum und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Ausbildungsplatzsuche.

Zukunft der Ausbildung: Aktuelle Trends und Herausforderungen der dualen ausbildung studie

Die duale Ausbildung bleibt laut dem Fachkräftereport der Deutschen Industrie- und Handelskammer 2025/26 die am stärksten nachgefragte Qualifikation auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig stellt die Ausbildung Betriebe vor vielfältige Herausforderungen. Ausbildungsabbrüche, der Druck seitens der Fachbereiche und verändertes Medienverhalten bei Ausbildungsbewerbenden verlangen Anpassungen in der Gestaltung der Ausbildung und der Rekrutierung.

Themenschwerpunkte der Studie 2026

Die vielfach ausgebaute duale ausbildung studie beleuchtet neben den klassischen Aspekten des Azubi-Marketings auch neue Schwerpunkte. Psychische Gesundheit, der Umgang mit Social Media und die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz bei der Suche nach Ausbildungsplätzen werden erstmals stärker fokussiert. Damit reagiert die Studie auf aktuelle Entwicklungen in der Berufsausbildung.

Beteiligte und Studiendetails

Die wissenschaftliche Begleitung der Studie erfolgt durch Prof. Dr. Christoph Beck von der Hochschule Koblenz in Kooperation mit dem Partnerunternehmen AUBI-plus. Schüler*innen, Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche können bis Ende März an der Online-Umfrage teilnehmen. Die detaillierten Ergebnisse werden ab Juni veröffentlicht und bieten eine solide Grundlage für Entscheidungen von Unternehmen und politischen Akteuren.

„Wir nehmen erneut die großen Fragen rund um die duale Ausbildung in den Blick und analysieren Veränderungen im Verhalten und den Erwartungen der Auszubildenden“, sagte Felicia Ullrich, Geschäftsführerin der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG.

  • Die langfristige Studie besteht seit über zehn Jahren und umfasst bisher mehr als 67.000 Teilnehmende.
  • Im Jahr 2025 erhielten nur 41,7 Prozent der Bewerbenden mehrere Ausbildungsangebote.
  • Feedbackkultur ist noch ausbaufähig: Lediglich 26,9 Prozent berichteten von regelmäßigem Feedback.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick der dualen ausbildung studie

Die Ergebnisse der dualen ausbildung studie sind auch für Regionen wie Solingen und Umgebung von großer Bedeutung. Unternehmen erhalten wertvolle Erkenntnisse, wie sie ihre Ausbildungsangebote attraktiver gestalten und an die Bedürfnisse junger Menschen anpassen können. Die Studie liefert zudem Ansatzpunkte zur Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen und zur Verbesserung der Ausbildungsqualität.

Für Ausbildungsverantwortliche stehen neben der Optimierung der Rekrutierung vor allem die Förderung der psychischen Gesundheit und der verantwortungsvolle Umgang mit neuen Medienkomponenten im Fokus. Zukünftige Schritte umfassen die Umsetzung der Studienergebnisse in praxisnahe Handlungsstrategien und die kontinuierliche Beobachtung der Entwicklungen im Ausbildungsmarkt.

Weiterführende Informationen zur Studie und zur dualen Ausbildung finden Interessierte auf AUBI-plus und der offiziellen Studienseite testsystme.de/studie. Weitere regionale News zur Ausbildung und Fachkräftenachwuchs finden Leserinnen und Leser auf regionalupdate.de.

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