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Gesundheitsminister überreicht Förderbescheide an Kliniken in Osnabrück

Osnabrück. Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi hat Förderbescheide an mehrere Kliniken im Landkreis Osnabrück und im Oldenburger Münsterland übergeben. Die Gelder aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm 2025 (IPR 2025) unterstützen Bauvorhaben und Modernisierungen vor Ort, um die Gesundheitsversorgung langfristig zu sichern. Die Förderbescheide Krankenhaus Osnabrück stärken somit die regionale Kliniklandschaft nachhaltig.

Fördermittel für Kliniken

Modernisierung und Ausbau am Franziskus-Hospital Harderberg

Im Franziskus-Hospital Harderberg in Georgsmarienhütte erhielt Krankenhausdirektor Pascal Alfers eine Förderung in Höhe von 9 Millionen Euro. Die Summe ist für die Umstrukturierung und Erweiterung des Zentralen Operationsbereichs vorgesehen. Insgesamt stehen dem Projekt 16 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.

Pascal Alfers betonte die Bedeutung der Förderung für die Weiterentwicklung des Hauses:

„Dieses Projekt bedeutet einen erheblichen Schritt in der medizinischen Weiterentwicklung des Franziskus-Hospitals Harderberg. Zugleich schaffen wir verbessert Bedingungen für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende.“

Erweiterung der kinder- und jugendpsychiatrischen Intensivstation

Im Kinderhospital Osnabrück am Schölerberg informierte sich Minister Philippi über den Fortschritt der Bauarbeiten zur Ausweitung der Intensivbetten für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Das Land unterstützte diese Maßnahme mit einem Zuschuss von 2 Millionen Euro.

Vorstandsvorsitzender Wilfried Siemering zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit von Klinik und Jugendhilfe:

„Die Idee der Verzahnung von Kinder- und Jugendpsychiatrie mit der Jugendhilfe, insbesondere durch kliniknahe Wohngruppen, wird positiv aufgenommen und von Anfang an unterstützt.“

Investition in den Klinikverbund Marienhospital Osnabrück

Für den Zusammenschluss mit der Paracelsus-Klinik erhält das Marienhospital Osnabrück weitere 10 Millionen Euro Förderung. Der Betrag soll Vorabmaßnahmen für einen Erweiterungsneubau finanzieren, der die Infrastruktur des Krankenhauses der Maximalversorgung verbessert.

Krankenhausdirektor Carsten Oberpenning sieht darin ein starkes Signal:

„Dieser Förderbescheid ist ein klares Bekenntnis zu unserem Weg als modernes Krankenhaus der Maximalversorgung in Osnabrück.“

Neubau der Zentralen Notaufnahme im Krankenhaus St. Elisabeth Damme

Den Abschluss bildete der Förderbescheid in Höhe von 6 Millionen Euro für den Neubau der Zentralen Notaufnahme im Krankenhaus St. Elisabeth in Damme. Das Projekt umfasst zudem die Aufstockung der neuen Notaufnahme um drei Pflegegeschosse.

Geschäftsführer Michael gr. Hackmann hob die schnelle Umsetzung hervor:

„Dieses Vorhaben ist vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium und dem Landesamt für Bau und Liegenschaften in nur einem halben Jahr auf den Weg gebracht worden. Hier ziehen alle zum Wohle der Patienten an einem Strang.“

Bedeutung der Förderbescheide für die Region Osnabrück

Die überreichten Förderbescheide Krankenhaus Osnabrück tragen konkret zur Modernisierung und Erweiterung der regionalen Kliniken bei. Sie sind Teil des Krankenhausinvestitionsprogramms 2025 des Landes Niedersachsen, das Qualität und Versorgungssicherheit in ländlichen und urbanen Gebieten gewährleistet. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies bessere Infrastruktur sowie eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in der Nähe ihres Wohnortes.

Die Kliniken planen in den kommenden Monaten weitere Baumaßnahmen und setzen die Fördermittel effektiv für Ausbau und Verbesserung ein. Aktuelle Informationen zu regionalen Gesundheitsthemen finden Sie auch auf regionalupdate.de. Weitere Details zum Krankenhausinvestitionsprogramm bietet das Niedersächsische Sozialministerium unter ms.niedersachsen.de.


Förderbescheide Krankenhaus Osnabrück zeigen den politischen Willen, die Gesundheitsversorgung vor Ort durch gezielte Investitionen zu stärken. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies verbesserte Krankenhausstrukturen und eine hochwertige medizinische Betreuung. Die Realisierung der Projekte wird die Gesundheitsinfrastruktur im Landkreis Osnabrück und im Oldenburger Münsterland nachhaltig verbessern.

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