Hessischer Rundfunk vierfach für den Grimme Preis nominiert

Hessischer Rundfunk vierfach für Grimme-Preis nominiert

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Frankfurt am Main. Der Hessische Rundfunk (hr) gehört mit vier Produktionen zu den Nominierten des Grimme-Preises 2026. Die hr Grimme-Preis Nominierungen betreffen die Bereiche Fiktion sowie Kinder & Jugend.

Vier Nominierungen hr

Die Nominierungskommission des Grimme-Preises hat am 22. Januar 2026 die Vorauswahl für die diesjährigen Auszeichnungen bekannt gegeben. Aus mehr als 750 Einreichungen wurden 71 Produktionen ausgewählt, darunter vier Koproduktionen des hr. In der Kategorie Fiktion wurde der neue „Tatort: Dunkelheit“ nominiert. Das Ermittlerteam mit Melika Foroutan und Edin Hasanovic agiert erstmals in Frankfurt und widmet sich ungelösten Mordfällen.

Im Bereich Kinder & Jugend sind drei hr-beteiligte Produktionen nominiert. Dazu zählen der Kinderfilm „Grüße vom Mars“, der die Geschichte eines außergewöhnlichen Jungen erzählt, die Dokumentation „Der talentierte Mr. F.“, die einen mysteriösen Filmklau behandelt, sowie die ARD Mediatheks-Reihe „Y-Kollektiv: Y-History“. Letztere berichtet aus der Perspektive junger Journalistinnen und Journalisten über historische Themen. Für „Y-History“ trägt der hr die Formatleitung.

Neues „Tatort“-Team in Frankfurt

Der „Tatort: Dunkelheit“ wurde von der Sommerhaus Filmproduktion in Zusammenarbeit mit der hr-Spielfilmredaktion realisiert. Die Geschichten basieren auf wahren Fällen, darunter der brutale Fall des 2014 verstorbenen Manfred S. Die Regie führte Stefan Schaller, das Drehbuch stammt von Senad Halilbasic, Stefan Schaller und Erol Yesilkaya. Die Redaktion verantworteten Jörg Himstedt und Erin Högerle für den hr sowie Birgit Titze für die ARD Degeto Film.

Kinder- und Jugendproduktionen mit hr-Beteiligung

Der 2025 gestartete Film „Grüße vom Mars“ wurde gemeinsam von Leitwolf/Kinescope Film für NDR, hr, KiKA und MDR produziert. Der Film lief erstmals am 26. Dezember 2025. Die Reihe „Y-Kollektiv: Y-History“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Radio Bremen, hr, MDR, SWR und BR, wobei der hr die inhaltliche Leitung der Y-History-Reihe hat. Der Dokumentarfilm „Der talentierte Mr. F“ entstand unter Federführung des MDR mit Beteiligung von ARD Kultur, rbb, BR und hr. Er erzählt die Suche zweier Berliner Filmstudenten nach dem Dieb ihres Werkes.

„Dunkelheit“ ist eine Produktion der Sommerhaus Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks (hr). Die Redaktion lag bei Jörg Himstedt und Erin Högerle (beide hr) sowie Birgit Titze (ARD Degeto Film), so die Mitteilung des hr.

Die Preisverleihung des 62. Grimme-Preises findet am 24. April 2026 in Marl statt.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der hr Grimme-Preis Nominierungen für die Region

Die Nominationen spiegeln die starke Rolle des Hessischen Rundfunks als Medienstandort wider. Mit dem Frankfurter „Tatort“ wird die Stadt bundesweit als Handlungsort aktueller Fernsehproduktionen etabliert. Die vielseitigen Kinder- und Jugendformate fördern zudem die mediale Vielfalt und sprechen junge Zielgruppen in der Region an.

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies Zugang zu hochwertigen Inhalten aus ihrer Region über verschiedene Plattformen, insbesondere die ARD Mediathek. Dort können die nominierten Produktionen ab sofort und kostenfrei abgerufen werden:

Der hr plant auch weiterhin, qualitativ hochwertiges Programm mit regionalem Bezug zu produzieren und unterstützt kreative Teams in Hessen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob eine oder mehrere Produktionen mit dem renommierten Grimme-Preis ausgezeichnet werden.

Weitere Informationen zu den hr Grimme-Preis Nominierungen finden Sie auf regionalupdate.de und auf der offiziellen Website des Grimme-Preises.

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