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Grimme-Preis 2026: Neun Nominierungen für den WDR

Köln. Der WDR ist mit neun Produktionen für den 62. Grimme-Preis nominiert, einer der renommiertesten Auszeichnungen im deutschen Fernsehen. Die zahlreichen Grimme-Preis WDR Nominierungen spiegeln die Vielfalt und Qualität des öffentlich-rechtlichen Senders in den Kategorien Fiktion, Information & Kultur, Kinder & Jugend sowie Unterhaltung wider.

WDR beim Grimme-Preis

Nominierungen in der Kategorie Fiktion

Für die Kategorie Fiktion ist die Serie „naked“ nominiert, ein Psychodrama, das sich erstmals in Deutschland offen und ehrlich mit den Themen Sexsucht und Co-Abhängigkeit auseinandersetzt. Die Serie basiert auf den persönlichen Erfahrungen der Headautorin Silke Eggert und wurde von Bettina Oberli inszeniert. Ebenfalls nominiert ist der vierstündige Kinofilm „Die Ermittlung“, eine Adaption des Theaterstücks von Peter Weiss über den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Das Werk konfrontiert Zuschauer mit der historischen Auseinandersetzung von Tätern und Opfern.

Highlights in Information & Kultur

Zwei Produktionen des WDR erhielten Nominierungen in der Kategorie Information & Kultur. Die dreiteilige Doku-Serie „Der Kinderpsychiater – Die Macht des Dr. Winterhoff“ dokumentiert den Aufstieg und Fall des Kinderpsychiaters Michael Winterhoff, der sich derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten muss. Der Dokumentarfilm „Riefenstahl“ setzt sich mit dem Nachlass und der Biografie der umstrittenen Regisseurin Leni Riefenstahl auseinander und ordnet deren Lebenswerk in einen erweiterten historischen Kontext ein.

Vielfalt bei Kinder & Jugend

In der Kinder- und Jugendkategorie werden gleich vier WDR-Produktionen ausgezeichnet. Dazu gehört „Die Sendung mit der Maus – Felix Nussbaum“, welche kindgerecht die Geschichte des jüdischen Malers und seiner Verfolgung im Nationalsozialismus erzählt. Ein weiterer nominierter Film, „Sieger sein!“, beschreibt die Geschichte eines fußballbegeisterten Mädchens mit Fluchterfahrung. Zwei Doku-Serien, „Azubi Storys“, die den Alltag von Auszubildenden portraitiert, und „Lutwi, der Junge aus der Nordstadt“, in dem es um die Herausforderungen eines jungen Migranten in Dortmund geht, sind ebenfalls für den Preis vorgeschlagen.

Unterhaltung mit sozialem Tiefgang

In der Kategorie Unterhaltung ist mit „Sträters Problemzonen“ eine WDR-Produktion nominiert. Die erste Staffel der Sendung richtet sich mit trockenem Humor alltäglichen Themen und Krisen zu und bietet Lösungen an, die sowohl amüsant als auch hilfreich sind. Torsten Sträter wird dabei von bekannten Gästen wie Martina Hill und Olaf Schubert unterstützt.

Ab dem 31. Januar werden in Marl die Jurys zusammentreten, um die Gewinner der insgesamt 16 Grimme-Preise sowie zusätzliche Jurypreise zu bestimmen.

Bezogen auf den regionalen Medienstandort Köln und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unterstreicht diese Vielzahl an Nominierungen die Bedeutung des WDR für die Fernsehbranche und die mediale Landschaft. Für interessierte Leserinnen und Leser bietet sich die Möglichkeit, nähere Informationen zu den Produktionen sowie den Grimme-Preis auf der offiziellen Seite des WDR und unter Grimme-Institut einzusehen.

Bezüglich der weiteren Entwicklungen und der Preisvergabe im März bleibt die WDR-Redaktion ebenso spannend wie die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Bedeutung der Grimme-Preis WDR Nominierungen für die Region und Ausblick

Die zahlreichen Nominierungen des WDR für den Grimme-Preis zeigen die kreative und gesellschaftlich relevante Leistung des öffentlich-rechtlichen Senders in Nordrhein-Westfalen. Für das regionale Publikum bedeutet dies eine hohe Qualität an anspruchsvoller und vielfältiger Unterhaltung und Information aus der Heimat. Die ausgezeichneten Themen reichen von historischen Auseinandersetzungen über gesellschaftliche Fragen bis hin zu Unterhaltung mit Tiefgang. Die anstehende Vergabe der Preise wird weitreichende Anerkennung für die beteiligten Produzenten und Kreativen bringen und könnte Impulse für weitere Produktionen in der Region geben. Interessierte können bereits jetzt Termine für Preisverleihungen und begleitende Veranstaltungen verfolgen, die teilweise auch online zugänglich sind.

Weitere lokale Beiträge und Informationen zum Thema finden Sie auf regionalupdate.de.

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