Drei ZDF/ARTE-Koproduktionen im Oscar-Rennen

Mainz. Die ZDF ARTE Oscar Filme „Sentimental Value“, „Sirāt“ und „Ein Nobody gegen Putin“ sind für die 98. Academy Awards im März 2026 nominiert. Dabei gehen zwei Produktionen in der Kategorie „Bester Internationaler Film“ ins Rennen, während ein Dokumentarfilm auf den Oscar als „Bester Dokumentarfilm“ hoffen kann.

Oscar-Chancen für ZDF ARTE Oscar Filme

„Sentimental Value“ zählt zu den Favoriten des Wettbewerbs. Das Drama von Joachim Trier ist in acht Kategorien nominiert, unter anderem „Bester Film“ und „Beste Regie“. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Schwestern Nora und ihre Familie, die sich mit der Auflösung des Elternhauses nach dem Tod der Mutter auseinandersetzen. Der Film entstand in einer internationalen Koproduktion mit ZDF/ARTE und mehreren europäischen Partnern.

Im Roadmovie „Sirāt“ von Óliver Laxe suchen ein Vater und sein Sohn in Marokko nach der verschwundenen Tochter in der Rave-Szene. Der Film steht ebenfalls in der Kategorie „Bester Internationaler Film“ und wurde unter anderem von ZDF/ARTE mitproduziert. Das Werk setzt auf eine Mischung aus Spannung und sozialem Drama vor dem Hintergrund marokkanischer Landschaften.

Details zu „Sentimental Value“

Die Regie bei „Sentimental Value“ führt Joachim Trier, der das Drehbuch gemeinsam mit Eskil Vogt schrieb. Die Hauptrollen übernehmen Renate Reinsve, Stellan Skarsgård und Elle Fanning. Der Film thematisiert Familienkonflikte sowie Erinnerungen und verarbeitete Traumata. Produziert wurde er von Mer Film & Eye Eye aus Norwegen, Agate Film aus Frankreich und Komplizen Film aus Deutschland.

Inhalt und Produktion von „Sirāt“

„Sirāt“ erzählt die bewegende Geschichte einer Suche innerhalb der pulsierenden Rave-Kultur und der persönlichen Verstrickungen. Die Hauptdarsteller sind Sergi Lopez, Bruno Núnez, Jade Oukid und Richard Ballamy. Produzententeams aus Spanien und Frankreich sowie ZDF/ARTE waren an der Umsetzung beteiligt.

Dokumentarfilm „Ein Nobody gegen Putin“

In der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ ist „Ein Nobody gegen Putin“ nominiert. Der Film beleuchtet das Leben in Russland und die Auswirkungen von Propaganda auf eine ganze Generation. Der Regieduo David Borenstein und Pawel Talankin portraitiert dabei auch persönliche Zweifel und den Auftrag zur Teilnehme an patriotischen Veranstaltungen. Die Produktion erfolgte in Zusammenarbeit von DR, BBC und ZDF/ARTE.

Beide ZDF ARTE Oscar Filme stehen exemplarisch für die Qualität internationaler Koproduktionen.

Bedeutung für die Region und Ausblick

Die Oscar-Nominierungen der ZDF/ARTE-Koproduktionen unterstreichen die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Förderer anspruchsvoller Filmkunst in Deutschland und Europa. Für Zuschauerinnen und Zuschauer in der Region Mainz und darüber hinaus bieten die Filme Zugang zu internationalen Themen und künstlerisch hochkarätigen Produktionen. Die Preisverleihung am 15. März 2026 wird mit Spannung erwartet.

Zukünftige Initiativen könnten verstärkt darauf abzielen, weitere regionale Talente und Koproduktionen zu fördern. Weiterführende Informationen zum Thema und weiteren Produktionen der ZDF/ARTE finden sich auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Webseite der Academy Awards oscars.org.

„Sentimental Value wurde in insgesamt acht Kategorien nominiert, darunter ‚Bester Film‘ und ‚Beste Regie‘“, sagte Holger Stern von ZDF/ARTE.

„‚Ein Nobody gegen Putin‘ gibt einen spektakulären Einblick ins Herz der russischen Propaganda“, erläuterte Pawel Talankin, Mitregisseur.

Mehr zu den Oscar-nominierten ZDF/ARTE-Filmen
Offizielle Informationen der Academy Awards

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