Ministerin Thekla Walker MdL, Staatssekretärin Dr. Ute Leidig MdL, afb-Geschäftsführer Daniel Büchle (v. l.). / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/179928 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Ministerin Walker besucht afb Inklusionsmodell in Ettlingen

Ettlingen. Das Inklusionsmodell Nachhaltigkeit Ettlingen steht im Mittelpunkt eines Besuchs von Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker und Staatssekretärin Dr. Ute Leidig bei der afb social & green IT. Europas größter gemeinnütziger IT-Refurbisher verbindet ökologische Verantwortung mit sozialer Integration.

Nachhaltigkeit und Inklusion

Der Besuch bei afb social & green IT in Ettlingen bot einen Einblick in die Verbindung von Nachhaltigkeit und Inklusion. Ministerin Thekla Walker und Staatssekretärin Dr. Ute Leidig wurden vom Geschäftsführer Daniel Büchle durch die Produktionsstätten geführt. Dabei konnten sie die zertifizierten Aufbereitungsprozesse der IT-Geräte selbst erleben, die eine Ressourcenschonung durch Verlängerung der Lebenszyklen ermöglichen.

Das Geschäftsmodell von afb als gemeinnütziger Inklusionsbetrieb schafft rund 700 Arbeitsplätze, von denen etwa die Hälfte von Menschen mit Behinderung besetzt sind. Dieses Modell verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit sozialem Engagement und leistet zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz.

Circular IT als Nachhaltigkeitsstrategie

afb verwendet zertifizierte Verfahren zur fachgerechten Aufbereitung gebrauchter IT-Geräte. Dadurch werden Ressourcen geschont und Umweltbelastungen reduziert. Die Wiederaufbereitung verlängert die Nutzungsdauer der Hardware, was Unternehmen und Behörden Kostenvorteile durch geringeren Neuanschaffungsbedarf bringt.

Inklusion als Teil des Unternehmenskonzepts

Der Inklusionsansatz von afb zeigt sich in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf knapp der Hälfte der Stellen. Damit fördert das Unternehmen den inklusiven Arbeitsmarkt und bietet soziale Teilhabe. Staatssekretärin Dr. Leidig hervorhob die Bedeutung dieses Praxisbeispiels für die Region und darüber hinaus.

„Fast die Hälfte der Mitarbeitenden bei afb sind Menschen mit Behinderung – das ist gelebte Inklusion auf höchstem Niveau und essenziell für den inklusiven Arbeitsmarkt“, sagte Dr. Ute Leidig.

Auch Ministerin Walker betonte die Relevanz des Modells für die Transformation des Landes.

„afb verbindet Circular Economy und Inklusion wirtschaftlich – genau das brauchen wir für Baden-Württembergs Transformation. Die Prozesse sind absolut professionell, die Wirkung für Klima, Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig. Das ist ein starkes Modell für die Zukunft“, sagte Thekla Walker.

  • Etwa 700 Mitarbeitende insgesamt
  • Rund 50 Prozent Menschen mit Behinderung
  • Europaweit größter gemeinnütziger IT-Refurbisher
  • Fokus auf Ressourcenschonung und lange Nutzungsdauer der IT

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung des Inklusionsmodells Nachhaltigkeit Ettlingen für die Region

Das Engagement von afb social & green IT in Ettlingen steht beispielhaft für die Verbindung von sozialer Inklusion und ökologischer Nachhaltigkeit. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies Arbeitsplätze mit sozialer Verantwortung und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz durch nachhaltigen Umgang mit IT-Hardware.

Die geplante engere Kooperation zwischen dem Land Baden-Württemberg, öffentlichen Behörden und Inklusionsunternehmen wie afb könnte die sozial-ökologische Transformation in der Region weiter vorantreiben. Für die kommenden Monate ist eine Jahrespressekonferenz mit detaillierten Zahlen für 2025 angekündigt, welche weitere Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens geben wird.

Weitere Informationen zum Unternehmen und den Themen Nachhaltigkeit und Inklusion finden Sie auf regionalupdate.de und bei afb social & green IT auf der offiziellen Webseite.

Auch die Landesregierung bietet Informationen zum Thema Inklusion in Baden-Württemberg auf der Webseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration.

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