Bergen. Das neue Brandschutzamt Bundeswehr Bergen wurde am 23. Januar mit einem feierlichen Aufstellungsappell offiziell in Dienst gestellt. Die Einrichtung bündelt als zentrale Organisationseinheit den Brandschutz der Bundeswehr unter Leitung von Direktor Mirko Temmler.
Sicherheit neu gestärkt
Das Brandschutzamt Bundeswehr Bergen wurde zum 1. Juli 2025 gegründet und ersetzt das bisherige Zentrum für Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen. Über 4.000 Mitarbeitende sind künftig für die Aufgaben des Brandschutzes und der Hilfeleistung bei militärischen Gefahren zuständig. Das neue Amt bündelt Kompetenzen in Ausbildung, Planung und Einsatz mit dem Ziel, die Sicherheit der Bundeswehr und ihrer Infrastruktur zu erhöhen.
Meilenstein für den Brandschutz der Bundeswehr
Der Aufstellungsappell in der Feuerwache der Bundeswehr-Feuerwehr Bergen wurde von zahlreichen Repräsentanten aus dem Bundesministerium der Verteidigung, dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr sowie weiteren staatlichen und zivilen Organisationen begleitet. Staatssekretär Nils Hilmer betonte die zentrale Bedeutung des Brandschutzes für die Sicherheit der Streitkräfte.
„Brandschutz ist kein Randthema, sondern ein wesentlicher Pfeiler unserer Sicherheit“, sagte Staatssekretär Hilmer.
„Mit der Indienststellung des Brandschutzamts der Bundeswehr gehen wir einen wichtigen Schritt: Wir stärken damit die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten und leisten einen entscheidenden Beitrag zur weiteren Verzahnung von militärischem und zivilem Brandschutz.“
Organisation und Standorte der Bundeswehr-Feuerwehren
Die Bundeswehr-Feuerwehr ist mit derzeit 58 Feuerwehren an Standorten mit besonders hohem Gefahrenpotential bundesweit vertreten. Fünf Regionale Führungsstellen steuern den Einsatz der Feuerwehrkräfte an den Standorten Nord-Kronshagen, Nord-West-Wunstorf, Ost-Potsdam, West-Köln und Süd-Lechfeld. Weiterhin gibt es die verwaltenden Dienstorte in Sonthofen und Köln sowie eine Ausbildungseinrichtung in Bergen.
„Wir haben es alle mitbekommen: Die Bundeswehr wächst wieder schnell und mit Nachdruck“, erläuterte Direktior Mirko Temmler.
„Das bedeutet für uns, dass mehr Leistung abgerufen wird mit mehr Personal, mehr Ausbildung und mehr Übung.“
- Über 4.000 Mitarbeitende werden im neuen Brandschutzamt tätig sein
- Das Amt trägt die gesetzliche Schutzaufgabe bei militärischen Gefahren und Geheimhaltungsbedarfen
- Ziel ist die Verbesserung der Planungs- und Einsatzkompetenz des Brandschutzes
Mehr Informationen zum Brandschutzamt der Bundeswehr sind auf der offiziellen Bundeswehr-Webseite verfügbar: Brandschutzamt der Bundeswehr.
Beispiel für weitere Hintergrundinformationen zum Feuerlöschwesen finden Sie bei der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger in Bergen und der Region
Mit der offiziellen Inbetriebnahme des Brandschutzamtes Bundeswehr Bergen wird die Sicherheit militärischer Einrichtungen deutlich verbessert. Für die Region bedeutet dies eine stärkere regionale Präsenz einer modernen und leistungsfähigen Feuerwehrorganisation. Bürgerinnen und Bürger profitieren indirekt von einem höheren Sicherheitsstandard, vor allem in Einrichtungen mit potentiell erhöhtem Gefahrenpotential.
Zudem setzt die Bundeswehr mit der Gründung des Brandschutzamts auf eine enge Zusammenarbeit mit zivilen Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Die nachhaltige Ausbildung und der kontinuierliche Ausbau der Kompetenzen gewährleisten eine effektive Brandbekämpfung und Gefahrenabwehr bei militärischen und zivilen Einsatzlagen.
Für die Zukunft sind weitere Schritte geplant, wie die Integration neuer Standorte im Zuge der Bundeswehr-Expansion und die kontinuierliche Qualifizierung des Personals. Damit folgt die Bundeswehr dem gestiegenen Bedarf an Sicherheit und Schutz in den kommenden Jahren.
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