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Steuergeschenk ab 2028: Holdingstrukturen lohnen sich mehr

Mannheim. Ab 2028 soll eine Steuerreform Unternehmen und insbesondere Holdingstrukturen finanziell entlasten. Die steuerliche entlastung holding ermöglicht es Unternehmern, Gewinne effizienter zu reinvestieren und Vermögen durch optimierte Strukturen besser zu schützen.

Jetzt Holding nutzen: Steuerliche entlastung holding ab 2028

Die geplante Steuerreform sieht eine schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer vor, die ab 2028 in Kraft treten soll. Aktuell beträgt der Körperschaftsteuersatz 15 Prozent, dazu kommen Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, wodurch die Gesamtbelastung rund 30 Prozent erreicht. Nach den Plänen der Bundesregierung sinkt die Körperschaftsteuer bereits 2028 auf 14 Prozent und soll in den Folgejahren weiter reduziert werden. Dies führt dazu, dass Gewinne, die in einer GmbH oder Holding verbleiben, künftig nur noch etwa 25 Prozent Gesamtsteuerlast ausgesetzt sind.

Wirkung auf Holdingstrukturen

Holdingstrukturen profitieren besonders von der Reform, da sie eine nahezu steuerfreie Ausschüttung von Gewinnen innerhalb der Struktur ermöglichen. Wenn eine operative GmbH ihre Gewinne an die Holding ausschüttet, verbleiben dort nach Steuern rund 98.500 Euro von 100.000 Euro Gewinn. Durch die Senkung der Steuerlast auf operativer Ebene steigt dieser Betrag weiter, was den investierbaren Gewinn erhöht. Dies führt über mehrere Jahre zu einem Zinseszinseffekt und unterstützt einen nachhaltigen Vermögensaufbau.

Das bedeutet für Unternehmer, die nicht kurzfristig Gewinne entnehmen, sondern langfristig reinvestieren wollen, eine erhebliche Steigerung der finanziellen Flexibilität und Liquidität. Gleichzeitig bietet die Holding eine klare Trennung zwischen operativem Geschäft und Vermögensanlage, was Risiken begrenzt und Nachfolgeprozesse erleichtert.

Zeitplan und Umsetzung

Auch wenn die Reform erst 2028 wirksam wird, ist eine frühzeitige Planung sinnvoll. Die Einrichtung einer Holding erfordert rechtliche und steuerliche Vorbereitung und kann nicht kurzfristig umgesetzt werden. Experten empfehlen daher, die Struktur bereits ab 2026 aufzubauen, um zum Start der Reform vollständig vorbereitet zu sein.

„Steuern sparen ist kein Trick – es ist eine Frage der Struktur“, betont Tobias Vetter, Finanzberater und Geschäftsführer der Vetter Group.

  • Vorteile der Holding bei geplanter Steuerentlastung:
  • Reduzierte Körperschaftsteuer ab 2028
  • Steuern auf Ausschüttungen innerhalb der Holding nahe Null
  • Mehr Liquidität für Investitionen und Wachstum
  • Verbesserte Vermögensverwaltung und Nachfolgeregelungen

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der steuerlichen entlastung holding für die regionale Wirtschaft

Die steuerliche entlastung holding schafft in Mannheim und Umgebung neue Chancen für Unternehmer und Unternehmen mit komplexen Strukturen. Die erhöhte Investitionskraft kann regionale Wirtschaftsimpulse setzen und langfristige Unternehmensentwicklungen fördern. Für viele Firmeninhaber bietet die Holding zudem einen zusätzlichen Schutz für das Vermögen und erleichtert die geregelte Unternehmensnachfolge.

Darüber hinaus stärkt die Holdingstruktur die Standortattraktivität, da Unternehmer so flexibler auf Marktveränderungen reagieren können. Unternehmen sollten die kommenden Jahre nutzen, um sich steuerlich und rechtlich optimal auf die Reform vorzubereiten.

Mehr Informationen zur Holdingstruktur und steuerlicher Gestaltung finden Sie auf regionalupdate.de in unserem Ratgeberbereich. Zudem bietet das Bundesministerium der Finanzen ausführliche Details zur geplanten Steuerreform unter BMF-Steuerreform.

Wer Unternehmer in der Region ist, sollte sich rechtzeitig mit der steuerlichen entlastung holding beschäftigen, um von den Vorteilen ab 2028 zu profitieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

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