Im Apothekennotdienst kommt es immer wieder zu Belästigungen. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7002 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Apothekenteams müssen besser vor Übergriffen geschützt werden

Berlin. Mitarbeitende in Apotheken sind zunehmend von verbalen und telefonischen Übergriffen betroffen. Der Gesetzentwurf zum schutz apotheken uebergriffe zielt darauf ab, den strafrechtlichen Schutz für Apothekerinnen und Apotheker sowie Apothekenpersonal zu verbessern.

Apotheken besser schuetzen

Der neue Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums sieht vor, die berufliche Tätigkeit von Menschen im Gemeinwohl – darunter auch Apothekerinnen und Apotheker – besser vor Gewalt und Behinderung zu schützen. Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer (ABDA), betont, dass Übergriffe im Apotheken-Notdienst häufig vorkommen und oft nicht ausreichend strafrechtlich verfolgt werden können.

Bedrohungen und Belästigungen im Notdienst

Apothekerinnen und Apotheker sind im Notdienst nicht nur sexuell oder politisch motivierten Belästigungen ausgesetzt, sondern erleiden auch häufig telefonische Störungen, die bislang strafrechtlich schwer zu ahnden sind. Ein Grund ist, dass sie telefonisch erreichbar bleiben müssen, was Täter ausnutzen.

Stellungnahmen und Forderungen der Apothekerkammern

Bereits im Herbst 2022 wurde auf dem Deutschen Apothekertag ein Antrag für besseren Schutz bei bedrohlichen Anrufen angenommen. Die ABDA hat kürzlich dazu eine Stellungnahme abgegeben, die eine Änderung im Strafgesetzbuch fordert, um die Behinderung der beruflichen Tätigkeit von Apothekern mit Freiheitsstrafe zu ahnden.

„Die Apothekerinnen und Apotheker müssen sich auf den staatlichen Schutz verlassen können“, sagte Dr. Armin Hoffmann.

  • Bisherige Lücken erschweren die Strafverfolgung bei Bedrohungen und Belästigungen.
  • Der Gesetzgeber möchte den Schutz für alle im Gemeinwohl Tätigen ausweiten.

Weitere Informationen sind auf der Website der ABDA verfügbar (www.abda.de).

Beispielhafte Gesetzesänderungen und Umsetzungszeiträume stehen noch aus.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger in der Region

Die geplanten gesetzlichen Verbesserungen erhöhen den Schutz von Apothekenmitarbeitenden auch in der Region. Dies sichert die Funktionsfähigkeit der Apotheken als wichtige Anlaufstellen für Gesundheit. Für Betroffene vor Ort bedeutet dies künftig einen besseren rechtlichen Rückhalt gegenüber Übergriffen, insbesondere im häufig belastenden Notdienst.

Apothekenkunden profitieren indirekt von einer verbesserten Arbeitsumgebung, da gestörte oder bedrohte Mitarbeitende künftig besser geschützt werden. Die Umsetzung und Festlegung weiterer Maßnahmen erfolgen laut Bundesjustizministerium in den kommenden Monaten.

Mehr zu lokalen Apothekennews und weiteren rechtlichen Änderungen finden Interessierte unter regionalupdate.de.

Zusätzliche offizielle Informationen sind auf der Seite des Bundesjustizministeriums zu finden: www.bmj.de.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Threads
X

Weitere Artikel