LÜKEX 2026 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/128528 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

LÜKEX 2026 mit Rekordbeteiligung startet

Bonn. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bereitet die LÜKEX 2026 Krisenmanagement Übung vor, die größte gemeinsame Übung von Bund und Ländern im Bereich des strategischen Krisenmanagements. Im Fokus steht das Szenario „Dürre und Hitzewelle“ als realistische Bedrohung durch Klimawandel.

Krisenmanagement Übung Start mit LÜKEX 2026 Krisenmanagement Übung

Die Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung (LÜKEX) 2026 ist für November 2026 geplant und wird rund 150 Organisationen aus Bund, zehn Bundesländern sowie Hilfsorganisationen und Betreibern kritischer Infrastrukturen zusammenbringen. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse unter realitätsnahen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln.

Thematische Schwerpunkte der Übung

Das Übungsszenario basiert auf langanhaltender Dürre und einer extremen Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 45 Grad Celsius. Diese Kombination bewirkt erhebliche Auswirkungen auf Bevölkerung, Umwelt, Wirtschaft und Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen strategische Entscheidungen zum Schutz der Bevölkerung, das sektorübergreifende Krisenmanagement und eine belastbare Krisenkommunikation.

Vorbereitung und Partnerschaften

Die intensive Vorbereitung auf LÜKEX 2026 begann bereits 2024 mit einer umfassenden Planung und wurde durch etwa 30 Einzelübungen in verschiedenen Behörden und Organisationen ergänzt. Fachpartner wie der Deutsche Wetterdienst und die Bundesanstalt für Gewässerkunde sind in die Entwicklung des Szenarios eingebunden. Das BBK koordiniert die Gesamtorganisation und stärkt mit dieser Übung die Resilienz des nationalen Krisenmanagements.

„Mit der LÜKEX üben Bund und Länder das strategische Krisenmanagement für Szenarien, die angesichts des Klimawandels zunehmend realistisch werden. Die Übung stärkt Strukturen, Entscheidungsfähigkeit und Zusammenarbeit. Diese Fähigkeiten sind notwendig, um die Resilienz Deutschlands gegenüber vielen denkbaren Krisen weiter zu stärken“, sagte BBK-Vizepräsident Dr. René Funk.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der LÜKEX 2026 Krisenmanagement Übung für die Region Bonn

Als Sitz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist Bonn der zentrale Standort für die Planung und Steuerung der LÜKEX 2026. Die regionale Bevölkerung profitiert von der verbesserten Krisenkompetenz auf Bundes- und Länderebene. Die Erfahrungen aus der Übung fließen in die Weiterentwicklung von Vorsorge- und Selbstschutzmaßnahmen ein, die direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Weiterhin festigt die Übung die Zusammenarbeit regionaler Behörden mit nationalen und internationalen Partnern.

Die LÜKEX 2026 markiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der bundesweiten Krisenresilienz. Weitere Informationen rund um den Bevölkerungsschutz bietet das BBK auf seiner offiziellen Webseite. Für aktuelle regionale Nachrichten zum Thema Krisenmanagement besuchen Sie auch regionalupdate.de.

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