BVB mit Fokus auf Inter Mailand im Champions League-Spiel

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Dortmund. Am Mittwochabend trifft der BVB im SIGNAL IDUNA PARK auf Inter Mailand (28. Januar, 21 Uhr, live bei DAZN). Das Spiel entscheidet, wie es für Schwarzgelb in der UEFA Champions League weitergeht. Bei diesem Duell „bvb inter mailand“ stehen für die Dortmunder die Weichen auf eine mögliche Qualifikation für die K.o.-Phase.

BVB kämpft um Achtelfinale

Ausgangslage vor dem Spiel

Der BVB belegt aktuell mit elf Punkten aus drei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen Platz 16 der Champions-League-Tabelle. Damit wäre die Teilnahme an der K.o.-Phase gesichert. Inter Mailand steht mit 12 Punkten und Rang 14 knapp vor den Borussen. Je nach Ergebnis ist auch eine direkte Qualifikation für das Achtelfinale oder das Ausscheiden möglich.

Trainer Niko Kovac sieht die Situation pragmatisch: „Ich kümmere mich nicht um Rechenaufgaben, wir können nur unser Spiel beeinflussen. Es geht darum, dass wir die 90 Minuten mit Intensität, Aggressivität, Dynamik und Energie spielen.“ Das Ziel sei klar: „Wir wollen das Spiel gewinnen.“

Bedeutung der Fans und Atmosphäre

Die Unterstützung der Fans spielt für den BVB eine große Rolle. Torwart Gregor Kobel betont: „Wenn du auf dem Platz stehst und merkst, dass du die Zuschauer im Rücken hast, dann macht das mit jedem Spieler was.“ Kovac ergänzt: „Dieses Stadion hat eine immense Kraft und eine Energie, die wir auch nutzen möchten.“

Personalsituation beim BVB

Nicht einsatzfähig sind Marcel Sabitzer (Wadenprobleme) und Niklas Süle (Rückenprobleme), die individuell trainieren und am Spiel nicht teilnehmen werden. Zudem fehlt Daniel Svensson wegen einer Sperre nach einer Roten Karte. Salih Özcan steht aufgrund seiner Nichtmeldung für die Champions League nicht zur Verfügung. Trotz dieser Ausfälle betont Kovac: „Wir haben weiterhin einen sehr, sehr guten Kader und genug gute Spieler im Aufgebot.“

Inter Mailand – Starke Gegner aus Italien

Inter ist derzeit Spitzenreiter der Serie A, führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an und hat in der Champions League einen Punkt Vorsprung auf den BVB. Der Trainer Kovac warnt vor einem Gegner mit großer Erfahrung: „Sie sind seit Jahren zusammen, jeder weiß, was der andere tut.“ Unter dem neuen Cheftrainer Cristian Chivu, ehemaliger Inter-Spieler (2007–2014), zeigten die Mailänder eine dynamische und moderne Spielweise.

„Die Dominanz haben sie behalten und zusätzlich das Umschaltspiel sehr gut implementiert. Wir sehen im Moment ein sehr dynamisches und modernes Inter“, sagte Kovac.

Alte Bekannte auf dem Platz

Beim letzten Heimspiel gegen Inter im November 2019 drehte der BVB nach einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit das Spiel noch auf 3:2. Torschützen waren damals Achraf Hakimi und Julian Brandt. Manuel Akanji, der damals für den BVB spielte, wird nun für Inter gegen seine alten Kollegen antreten. Gleiches gilt für Henrikh Mkhitaryan, der zwischen 2013 und 2016 beim BVB war.

Ausblick auf das entscheidende Spiel

Das Spiel am Mittwoch ist ein großer Prüfstein für den BVB in der laufenden Champions-League-Saison. Nach personellen Rückschlägen will die Mannschaft die Unterstützung der Fans nutzen, um den Spielfluss und die nötige Energie abzurufen. Abhängig vom Ergebnis stehen für die Dortmunder wichtige Entscheidungen in Bezug auf die weitere Turnierteilnahme an.

Interessierte können Informationen zur Champions League und dem Spielplan auf der offiziellen UEFA-Seite uefa.com nachlesen. Mehr regionale Sportschlagzeilen und Hintergrundberichte finden Sie auf regionalupdate.de.

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