Gais. Pubertät bringt oft starke Stimmungsschwankungen mit sich, doch nicht immer lässt sich eindeutig unterscheiden, wann das normale Erwachsenwerden beginnt, Jugendliche seelisch zu belasten. Gerade in den Wintermonaten treten psychische Belastungen bei Jugendlichen häufiger zutage.
Jugendliche stärken jetzt
Psychologische Fachkräfte und Experten weisen darauf hin, wie Eltern Veränderungen bei ihren Kindern richtig einschätzen und unterstützen können. Dabei spielen emotionale Anerkennung und verlässliche Strukturen eine zentrale Rolle.
Anzeichen für belastete Jugendliche erkennen
Eltern sollten aufmerksam sein, wenn sich ihr Kind über längere Zeiträume sozial zurückzieht oder weniger Interesse an früheren Aktivitäten zeigt. Auch anhaltende Gereiztheit, emotionale Ausbrüche sowie deutliche Veränderungen im Schlaf- oder Essverhalten können Hinweise darauf sein, dass Jugendliche seelisch belastet sind.
Wie Eltern richtig reagieren können
Eltern müssen keine schnellen Lösungen bieten, sondern vor allem präsent und geduldig bleiben. Zuhören und die Gefühle der Jugendlichen wahrnehmen, ohne sofort zu bewerten, schafft Vertrauen. Es ist wichtig, Raum für Rückzug zu lassen und trotzdem Kontakt zu halten.
Fünf Impulse zur Unterstützung im Winter
- Drucksituationen reduzieren und hohe Erwartungen am Jahresanfang vermeiden
- Rückzug zulassen, ohne die Verbindung zu verlieren
- Gemeinsame Absprachen zum Medienkonsum treffen
- Entscheidungen im Alltag mitbestimmen lassen
- Bewegung in den Alltag integrieren, ohne Leistungsdruck
Fachliche Perspektive und Handlungsempfehlungen
Psychologen betonen, dass Jugendliche einen sicheren Ort brauchen, an dem sie ihre Gefühle offen zeigen dürfen. Regelmäßige Abläufe wie gemeinsame Mahlzeiten oder feste Rituale können Stabilität bieten. Wenn Belastungen länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte professionelle Unterstützung durch Beratungsstellen oder Psychologen erfolgen.
Beispiel:
„Jugendliche brauchen nicht ständig Lösungen, sondern das Gefühl, mit ihren Empfindungen ernst genommen zu werden“, so Tamara Scherer, Psychologin und Gründerin von TherapeutenWEGE.
Weitere Informationen und fachliche Unterstützung gibt es unter TherapeutenWEGE sowie beim interprofessionellen Angebot Caremeleon https://caremeleon.ch/.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Unterstützungsmöglichkeiten für Familien in der Region
In der Region rund um Gais sind Eltern und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, wenn Jugendliche seelisch belastet sind. Wichtig ist es, dass Eltern frühzeitig auf auffällige Veränderungen reagieren und sich Unterstützung holen. Beratungsstellen und Fachkräfte vor Ort spielen eine entscheidende Rolle, um Familien zu begleiten und Wege aus der Belastung zu finden.
Für betroffene Familien empfiehlt es sich, lokale Angebote und Hilfsstrukturen aktiv zu nutzen, um die psychische Gesundheit der Jugendlichen zu stärken und langfristig stabile Lebensbedingungen zu fördern. Weitere praktische Tipps und Informationen zu diesem Thema finden Sie auf regionalupdate.de.