Epson Studie: Statt Frontalunterricht - Lehrkräfte für mehr Lernbegleitung im Klassenzimmer / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/18832 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Epson Studie: Lehrkräfte wünschen mehr Lernbegleitung im Klassenzimmer

Düsseldorf. Eine aktuelle Studie von Epson zeigt, dass 72 Prozent der befragten Lehrkräfte in Deutschland sich mehr Lernbegleitung im Klassenzimmer wünschen. Dabei geht es vor allem um physische Ungebundenheit von Tafeln oder Bildschirmen, um die Beteiligung und Aufmerksamkeit der Schüler:innen in den hinteren Reihen zu erhöhen.

Mehr Lernbegleitung jetzt

Die Untersuchung verdeutlicht, dass Lehrkräfte häufig Veränderungen in der Sitzordnung vornehmen, um die Lernenden besser einzubinden. 35 Prozent der Befragten gaben an, die Sitzplatzverteilung regelmäßig zu ändern, da Schüler:innen im hinteren Bereich der Klassenräume leichter abgelenkt sind. 33 Prozent halten Schüler:innen weiter hinten für weniger engagiert, und 36 Prozent vermuten eine geringere Beteiligung im Unterricht.

Physische Ungebundenheit als Lösungsansatz

Knapp drei Viertel der Lehrkräfte wünschen sich deshalb eine Lösung, die Ungebundenheit vom festen Platz an Tafel oder Bildschirm erlaubt. 33 Prozent sind überzeugt, dass dies das Engagement im Klassenzimmer steigert, während 46 Prozent glauben, so alle Schüler:innen besser beachten zu können. Zusätzlich hoffen 36 Prozent auf weniger Störungen durch diese Maßnahme.

Technische Voraussetzungen für flexiblen Unterricht

Mehr als die Hälfte der Lehrpersonen (54 Prozent) möchte das Lehrmaterial von verschiedenen Orten im Raum steuern können. 46 Prozent sind der Meinung, dass alternative IT-Technologien anstelle von klassischen Flachbildschirmen notwendig sind, um die Flexibilität zu erhöhen. 63 Prozent sehen projizierten Lehrstoff als besondere Unterstützung für die hinteren Reihen und somit zur Verbesserung der Lernatmosphäre.

„Eine flexible Unterrichtsgestaltung kann die Aufmerksamkeit und Beteiligung aller Schüler:innen fördern“, sagte eine Lehrkraft aus der Studie.

  • 200 Lehrkräfte wurden aus Deutschland befragt
  • Fokus auf Primar- und Sekundarstufe
  • Erhebung erfolgte im August und September 2025

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick

In Düsseldorf wie in vielen anderen Regionen Deutschlands zeigt sich die Relevanz der Erkenntnisse aus der Epson-Studie. Schulen könnten durch die Einführung flexiblerer IT-Lösungen und veränderte Raumkonzepte die Lernatmosphäre verbessern und so gezieltere Lernunterstützung bieten. Für Lehrerinnen und Lehrer bedeutet das mehr Möglichkeiten, den Unterricht aktiv zu gestalten und auf die Bedürfnisse aller Schüler:innen einzugehen. Regional wird erwartet, dass in den kommenden Monaten erste Pilotprojekte zur Nutzung neuer Technologien im Klassenzimmer starten. Weitere Informationen und Unterstützung für Schulen sind auf regionalupdate.de zu finden. Ergänzend bietet das Kultusministerium NRW Informationen zum Thema digitale Bildung unter schulministerium.nrw.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Threads
X

Weitere Artikel