Frankfurt am Main. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat im Geschäftsbericht 2025 ein deutlich gewachsenes Fördergeschäft vorgelegt. Das Neugeschäft bei Programmkrediten stieg um 82,1 % auf 6,6 Milliarden Euro, wobei die Kernbereiche Landwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Ländliche Entwicklung maßgeblich zum Zuwachs beitrugen.
Fördergeschäft stark gewachsen
Die Rentenbank setzte im Jahr 2025 konsequent auf den Ausbau ihrer Förderaktivitäten. Besonders das Neugeschäft mit Programmkrediten in den Sparten „Landwirtschaft“, „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ sowie „Ländliche Entwicklung“ machte rund 73 Prozent der Gesamtmittel in Höhe von 6,6 Milliarden Euro aus. In diesen Bereichen stieg das Fördervolumen um 35,8 % auf rund 4,8 Milliarden Euro. Die Sparte „Erneuerbare Energien“ verzeichnete mit 1,8 Milliarden Euro einen erheblichen Zuwachs gegenüber 76,1 Millionen Euro im Vorjahr.
Starke Wachstumsraten in Schlüsselbereichen
Besonders bemerkenswert war das Wachstum in der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit einem Anstieg von 144,9 Prozent auf 844,4 Millionen Euro. Die Förderung in der Ländlichen Entwicklung stieg auf 2,0 Milliarden Euro, während die Landwirtschaft mit einer Zunahme von rund 33 Prozent ein Volumen von 1,9 Milliarden Euro erreichte. Die Finanzierung von Stallumbauten für mehr Tierwohl – ein neues Förderprogramm aus dem Jahr 2024 – war dabei ein bedeutender Anteil mit zugesagten Mitteln von etwa 57 Millionen Euro.
Neue Förderprodukte und Innovationsprogramme
Die Rentenbank brachte außerdem neue Förderprodukte wie den „Zuschuss Klimabilanz“ und den „Zinsbonus Klimabilanz“ auf den Markt, die im Berichtsjahr bereits rege genutzt wurden. Über 800 Anträge im Umfang von 0,8 Millionen Euro wurden bewilligt. Die Bank unterstützte daneben die Innovationsförderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, etwa durch Nachrangdarlehen und Innovationsgutscheine für agrarnahe Start-ups in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Außerdem wurde eine neue Richtlinie zur Förderung innovativer Antriebssysteme bei Landmaschinen veröffentlicht, die Anfang 2026 starten wird.
Bezüglich des Refinanzierungsgeschäfts nahm die Rentenbank 10,9 Milliarden Euro Mittel am Kapitalmarkt auf und platzierte mit 77 Prozent den Großteil bei ausländischen Investoren. Die Betriebsergebnisse fielen aufgrund der intensivierten Förderaktivitäten und höherer Verwaltungskosten niedriger aus als im Vorjahr.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Rentenbank setzt Impulse für Landwirtschaft und nachhaltige Entwicklung in der Region
Für die Region Frankfurt am Main und das ländliche Umfeld, das von den Förderungen direkt profitiert, bietet der aktuelle Rentenbank Geschäftsbericht 2025 wichtige Einblicke in die Entwicklung der Finanzierungsmöglichkeiten. Insbesondere landwirtschaftliche Betriebe erhalten durch die erweiterten Kredit- und Zuschussprogramme umfassende Unterstützung für Investitionen in erneuerbare Energien, Stallumbauten und innovative Technologien.
Bürgerinnen und Bürger profitieren indirekt durch die Stärkung der ländlichen Wirtschaft und die Förderung umweltfreundlicher Projekte. Für 2026 sind bereits Projekte zur Elektromobilität bei Landmaschinen und weitere Innovationsprogramme geplant, die die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der regionalen Landwirtschaft weiter verbessern sollen.
Weitere Informationen zur Förderung und zu Angeboten der Landwirtschaftlichen Rentenbank finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Webseite der Rentenbank www.rentenbank.de.