Niedersachsen auf Platz 3 im Bundesländervergleich

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Hannover. Niedersachsen verbessert sich im Länderranking der Wirtschaftsstandorte deutlich und belegt jetzt Platz 3 im Bundesländervergleich. Dieses Ergebnis unterstreicht die Attraktivität des Bundeslandes für Unternehmen, insbesondere durch eine gute Infrastruktur, wie eine aktuelle Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW zeigt. Der Fokus liegt dabei auf dem Thema Niedersachsen Wirtschaftsstandort Ranking.

Niedersachsen stark im Ranking

Die neue Analyse des ZEW bewertet die wirtschaftliche Attraktivität der Bundesländer anhand verschiedener Kriterien wie Infrastruktur, Steuern, Arbeitskräftequalität und institutionelle Rahmenbedingungen. Niedersachsen konnte sich im Vergleich zur Vorjahresstudie von Platz 10 auf 3 verbessern, vor allem wegen der starken Leistungen im Bereich Stromnetz und Netzentgelte. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betont, dass diese Entwicklung die gezielten politischen Investitionen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen widerspiegelt.

Bedeutung der Energieinfrastruktur für Unternehmen

Ein Schwerpunkt der Studienergebnisse liegt auf der Energieversorgung, die für Industrie und Mittelstand eine entscheidende Rolle spielt. Insbesondere energieintensive Betriebe profitieren von einer verlässlichen und bezahlbaren Stromversorgung. Die Kabel- und Netzinfrastruktur in Niedersachsen zählt laut Studie zur Spitzengruppe, was dem Land einen Wettbewerbsvorteil bei industriellen Ansiedlungen ermöglicht.

„Dass Niedersachsen insbesondere beim Stromnetz und bei den Netzentgelten für Unternehmen zur Spitzengruppe gehört, ist ein zentraler Standortfaktor für Industrie und Mittelstand“, sagte Minister Tonne.

Investitionen in Verkehr und Verwaltung als nächste Schritte

Trotz des positiven Ergebnisses weist die Studie auch auf Bereiche hin, in denen Optimierungsbedarf besteht. Besonders bei Transportinfrastruktur und Verwaltungsprozessen müsse Niedersachsen Verbesserungen vorantreiben. Das Land investiert daher mit dem Zukunftsprogramm Infrastruktur 1,8 Milliarden Euro in Straßen, Brücken und Schienenwege und stärkt neben Häfen auch den öffentlichen Nahverkehr. Ziel ist es, Sanierungsrückstände abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen.

„Wir investieren gezielt 1,8 Milliarden Euro in Straßen, Brücken und Schienenwege, stärken Häfen und den öffentlichen Verkehr“, erklärte Tonne.

Weitere Entwicklung und Ausblick

Niedersachsen plant, die Infrastrukturmaßnahmen in den kommenden Jahren konsequent umzusetzen, um die Standortattraktivität nachhaltig zu sichern und auszubauen. Neben Infrastrukturinvestitionen sollen auch die Verwaltungsprozesse verbessert werden, um Unternehmen weitere Vorteile zu bieten. Dies dient nicht nur der Förderung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.

Weitere Informationen zur Studie sind auf der Webseite der Stiftung Familienunternehmen verfügbar: Bundesländerindex Familienunternehmen 2026.

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Abschließend zeigt das aktuelle Niedersachsen Wirtschaftsstandort Ranking, dass das Bundesland auf einem guten Weg ist, seine wirtschaftliche Position im Bundesvergleich weiter zu festigen. Geplante Investitionen und Reformen sollen dazu beitragen, bestehende Schwächen zu beheben und den Standort für Unternehmen noch attraktiver zu gestalten. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie effektiv diese Maßnahmen umgesetzt werden können.

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