Innsbruck. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich gelten als Favoritinnen im Rodel Damen Doppel bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026. Die beiden Weltmeisterinnen konnten in den letzten Jahren zahlreiche Titel und Siege weltweit erzielen.
Favoriten bei Olympia: Rodel Damen Doppel im Fokus
Das Rodel Damen Doppel stellt bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo ein besonderes Highlight dar. Selina Egle und Lara Kipp, die seit 2024 ununterbrochen als Weltmeisterinnen am Start sind, zählen zu den Top-Aspirantinnen auf eine Medaille.
Erfolgsbilanz der österreichischen Doppelpartnerinnen
Seit 2024 haben Egle und Kipp einen beachtlichen Erfolgskurs hingelegt. Die beiden Athletinnen gewannen:
- Weltmeistertitel 2024 in Altenberg und 2025 in Whistler
- Gold im Mixed-Wettbewerb gemeinsam mit Thomas Steu und Wolfgang Kindl
- Drei Europameistertitel im Damen Doppel und in der Teamstaffel
- Den Gesamtweltcup der vergangenen Saison
- Insgesamt 16 Weltcupsiege, damit führen sie das Ranking vor den deutschen Konkurrentinnen Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal an
Ihre Kombination aus idealer Körpergröße, hervorragendem Material und guter Trainingskommunikation hat diesen Erfolg möglich gemacht.
Herausforderungen und Perspektiven im Damen Doppelsitzer
Trotz der starken Konkurrenz bleibt das österreichische Team derzeit meist ohne weitere Doppelpartnerinnen, was den Trainings- und Wettbewerbsalltag beeinflusst.
„Es fehlt definitiv noch ein zweites Doppel, damit man sich gegenseitig pushen kann“, sagte Selina Egle.
Das Team misst sich häufig mit den Herren und nutzt deren Leistungsniveau als Orientierung. Für die Olympischen Spiele sehen sich die 23-jährigen Athletinnen als klare Favoritinnen, gehen die Herausforderung aber mit vorsichtiger Haltung an.
„Man kann sich ohnehin nicht zu 100 Prozent auf dieses Großereignis vorbereiten. Olympia findet nur alle vier Jahre statt. Das macht den Druck schon noch einmal größer“, so Lara Kipp.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Olympische Spiele 2026: Bedeutung und Ausblick für die Region Innsbruck
Die Favoritenrolle der österreichischen Rodel Damen Doppel Athletinnen wirkt sich positiv auf die alpine Wintersportregion Innsbruck aus, die als Heimat der Sportlerinnen auch in den Medien präsent sein wird. Eine Medaille bei den Spielen in Cortina d’Ampezzo würde die Rolle Tirols als Wintersportstandort weiter stärken und den Nachwuchs motivieren.
Für die Bürgerinnen und Bürger der Region bietet das Rennen im „Cortina Sliding Centre“ die Möglichkeit, Spitzenleistungen aus der Heimat im Blick zu behalten und die Entwicklung des Rodelsports zu verfolgen. Zudem sind in Vorbereitung auf die Spiele noch diverse Trainingsmaßnahmen und Veranstaltungen geplant.
Für weiterführende Informationen empfiehlt sich ein Besuch der Webseite des Internationalen Rodel Verbandes FIL oder von regionalupdate.de, wo aktuelle Berichte und Hintergrundinformationen zur Verfügung stehen.