Viele Hauseigentümer fragen sich derzeit, wie sie künftig heizen dürfen. Dabei zeigt sich: Niemand muss auf die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) warten, bevor eine neue Heizung bzw. Holzfeuerstätte eingebaut oder modernisiert werden kann. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/111056 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

KWP: Haushalte haben beim künftigen Heizen Wahl

Frankfurt. Eigentümer von Wohngebäuden stehen vor der Frage, wie sie ihr künftiges Heizen gestalten können. Laut der Allianz Freie Wärme ist dafür keine Wartezeit auf kommunale Wärmepläne notwendig, denn weiterhin steht die künftiges Heizen Wahl bei der individuellen Heizungsmodernisierung offen.

Heizen selbst wählen – individuelle Lösungen statt Zwangsanschlüsse

Kommunale Wärmeplanung ist ein langfristiger Prozess, der politische Beschlüsse und technische sowie finanzielle Vorbereitungen erfordert. Die Umsetzung von Fernwärme- oder Nahwärmeprojekten kann Jahre dauern. Bis 2045 plant die KfW Bank erhebliche Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe.

Kommunen und ihre Handlungsspielräume

Das Wärmeplanungsgesetz erlaubt es Städten und Gemeinden, Gebiete zu benennen, in denen Fernwärme technisch oder wirtschaftlich keine Option ist. In solchen Quartieren – häufig in Randlagen oder ländlichen Bereichen – steht Hausbesitzern die sofortige Modernisierung ihrer Heizungsanlagen frei. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, dass dabei mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien genutzt werden müssen.

Moderne Heizsysteme mit staatlicher Unterstützung

Mit Blick auf das künftige Heizen Wahl gibt es eine breite Palette an GEG-konformen Heizsystemen. Dazu zählen beispielsweise Wärmepumpen, Pelletheizungen, Hybridlösungen sowie Kamin- und Kachelöfen. Zudem können Heizungsbetreiber mit Förderprogrammen finanzielle Unterstützung erhalten.

„Die Wärmeversorgung der Zukunft lässt den Haushalten bewusst Spielraum, sie sind nicht auf Nah- oder Fernwärmenetze angewiesen“, sagte Jürgen Bähr von der Allianz Freie Wärme.

Heizkosten beachten – flexibles System als Vorteil

Die Kosten für Fernwärme sind in Deutschland zuletzt stärker gestiegen als die Preise für andere Brennstoffe wie Holz, Heizöl oder Gas. Da Wärmenetze häufig monopolistisch organisiert sind, erschwert dies einen Anbieterwechsel und begrenzt die Flexibilität der Verbraucher.

Wirtschaftlichkeit und individuelle Lösungen

Hausbesitzer sollten daher die Wirtschaftlichkeit ihrer Heizsysteme prüfen und auf flexible Lösungen achten, die den eigenen Bedarf und die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Beratung erhalten Interessierte bei Heizungsinstallateuren, Schornsteinfegern und im lokalen Energiehandel.

Keine einheitliche Lösung für alle Wohngebiete

Es gibt keinen universellen Königsweg für die Wärmeversorgung. Die Politik setzt gewollt auf vielfältige Lösungswege, um sowohl technologischen Fortschritt zu fördern als auch individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Beispiel:

  • Fernwärme ist oft sinnvoll im innerstädtischen Bereich
  • Moderne Einzelheizungen bieten Vorteile in Randgebieten und Dörfern

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Regionale Chancen und individuelle Heizlösungen nutzen

Für Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt und Umgebung bedeutet das, dass sie ihre Heizung auch im Rahmen der voranschreitenden Wärmewende eigenständig und flexibel gestalten können. Kommunen veröffentlichen künftig Wärmepläne, die Orientierung bieten, aber keine Verpflichtungen zur Nutzung von Fernwärme in bestimmten Gebieten auferlegen.

Praktisch heißt das: Hauseigentümer können schon jetzt moderne Heizungen einbauen, die erneuerbare Energien nutzen und staatlich gefördert werden. Für qualifizierte Beratung stehen lokale Fachbetriebe sowie Informationsangebote der Allianz Freie Wärme bereit. Weitere Details und aktuelle Förderinformationen sind auf der Webseite freie-waerme.de zu finden. Ergänzend liefert regionalupdate.de kontinuierlich Berichte über Entwicklungen in der kommunalen Wärmeplanung und Heiztechnik.

Wer sich frühzeitig informiert und auf flexible Heizungssysteme setzt, kann das künftige Heizen variabel und kosteneffizient gestalten.

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