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clockin Workforce Report 2026 zeigt Mittelstands-Realität

Münster. Der neue „clockin Workforce Report 2026“ zeigt, dass der deutsche Mittelstand arbeit vor allem durch Disziplin, operative Stabilität und personelle Resilienz geprägt ist. Die Studie basiert auf Daten von über 37.000 Nutzern aus mehr als 3.300 Unternehmen und gibt Einblicke in typische Arbeitszeiten, Krankheitsquoten und Planbarkeit.

Mittelstand im Fokus

Frühstart und feste Arbeitszeiten im Mittelstand

Der deutsche Mittelstand arbeitet im Median bereits ab 07:36 Uhr, mit dem Handwerk als Vorreiter, dessen Arbeitstag meist um 07:00 Uhr beginnt. Das Ende des Arbeitstages liegt im Durchschnitt bei 16:26 Uhr. Diese festen Zeitfenster entsprechen den betrieblichen Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die auf enge Abstimmungen mit Kundenterminen und Öffnungszeiten angewiesen sind.

Personelle Resilienz und geringe Fehlzeiten

Der Report zeigt eine überdurchschnittlich niedrige Fehlzeitenquote im Mittelstand. KMU-Mitarbeiter sind im Jahr 2023 im Schnitt 10,18 Tage krank, ein Wert, der auch für 2025 mit 11,62 Tagen prognostiziert wird. Der Bundesdurchschnitt liegt hingegen bei 14,8 bis 15,2 Tagen. Die Studie erklärt das mit der intensiven gegenseitigen Verantwortung in kleinen Teams, in denen der Ausfall eines Einzelnen sofort auffällt.

Urlaubsplanung und operative Planbarkeit

Der Mittelstand zeichnet sich durch eine strukturierte Urlaubsplanung mit saisonalen Schwerpunkten aus. Der August gilt als Hauptferienmonat, gefolgt von Ruhezeiten zum Jahreswechsel und einem kleineren Peak im April. Diese Vorhersehbarkeit unterstützt die Aufrechterhaltung einer hohen Service- und Lieferqualität trotz begrenzter Ressourcen.

„Flexibilitätsdebatten müssen die notwendigen physischen Präsenzanforderungen in Produktion, Handel und Handwerk stärker berücksichtigen“, betont die Studie.

  • Typische Arbeitszeiten: Start 07:36 Uhr, Ende 16:26 Uhr
  • KMU Fehlzeiten: 10,18 bis 11,62 Tage (2023–2025)
  • Bundesdurchschnitt Fehlzeiten: 14,8 bis 15,2 Tage

Weitere Informationen und Daten bietet der vollständige clockin Workforce Report 2026.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für die Region und Ausblick

Der deutsche Mittelstand ist ein wesentlicher Arbeitgeber in der Region und prägt mit stabilen Arbeitszeiten und niedrigen Fehlzeiten die lokale Wirtschaftskraft. Für Beschäftigte bedeutet dies eine kalkulierbare Arbeitsorganisation und einen engen Teamzusammenhalt. Die aktuellen Analysen zeigen, dass flexible Arbeitszeitmodelle in KMU oft weniger umsetzbar sind als in Großunternehmen, weshalb politische Diskussionen diese Besonderheiten berücksichtigen sollten.

Zukünftige Berichte wie der clockin Workforce Report helfen, die Arbeitsrealität im Mittelstand weiterhin objektiv zu erfassen und als Grundlage für geeignete Arbeitszeit- und Gesundheitspolitik zu dienen. Interessierte finden auf regionalupdate.de weitere Informationen zur lokalen Wirtschaft und Arbeitswelt.

Für vertiefende Erkenntnisse steht auch die offizielle Seite des Statistischen Bundesamts mit ergänzenden Arbeitsmarktdaten zur Verfügung.

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