Kreishandwerkerschaft startet Integrationsprojekt am Lehrbauhof

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Münster. Die Integration Kreishandwerkerschaft Münster hat mit einer Auftaktveranstaltung am Lehrbauhof ein Modellprojekt gestartet, das Geflüchteten in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster Zugänge zu Ausbildung und Arbeit ermöglichen soll. Mit praktischen Angeboten der Kreishandwerkerschaft werden Berufsfelder im Handwerk vorgestellt und Perspektiven für eine spätere Beschäftigung eröffnet.

Integration praktisch erleben

Das Netzwerk rund um das Modellprojekt Integration setzt auf eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in Münster. Am 28. Januar wurden interessierten Geflüchteten erste Einblicke in handwerkliche Berufe wie Maurer- und Straßenbau gegeben. Dabei konnten die Teilnehmenden eigene Fähigkeiten praktisch erproben und so einen realistischen Eindruck der beruflichen Tätigkeiten gewinnen.

Handwerk als Chance für Integration

Jan-Hendrik Schade, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster, hob die Bedeutung einer frühzeitigen Ansprache hervor:

„Das Handwerk bietet vielfältige berufliche Perspektiven. Uns ist wichtig, frühzeitig ins Gespräch zu kommen, Interessen zu wecken und realistische Wege in Ausbildung und Beschäftigung aufzuzeigen.“

Die praktische Vermittlung von beruflichen Möglichkeiten soll den Geflüchteten früh Orientierung bieten und den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

Kooperation von Staat und Wirtschaft

Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf betonte die Rolle der Zusammenarbeit:

„Das Modellprojekt Integration zeigt, dass Integration vor Ort besser gelingt, wenn Staat und Wirtschaft zusammenarbeiten und Menschen in Arbeit bringen können.“

Die Bezirksregierung Münster sieht Integration als gemeinsamen Prozess. Christiane Wienströer, Abteilungsleiterin für Gefahrenabwehr und Sozialwesen, erklärte:

„Integration ist kein Einzelprojekt, sondern ein gemeinsamer Prozess. Die enge Zusammenarbeit mit engagierten Partnern wie der Kreishandwerkerschaft ist entscheidend, um Integration greifbar zu machen und Menschen frühzeitig Orientierung zu geben.“

Weitere geplante Angebote im Rahmen des Projekts sollen die Berufsorientierung, Qualifizierung und konkrete Vermittlungsansätze ausweiten.

Beispiel:

  • Praktische Mitmachangebote
  • Information zu handwerklichen Berufsfeldern
  • Vernetzung von Unternehmen und Geflüchteten

Beispiel:

  • Gemeinsame Initiative von Bezirksregierung Münster und Polizei Münster
  • Netzwerkpartner aus verschiedenen Sektoren
  • Ganzheitlicher Ansatz mit früher Orientierung und Begegnung auf Augenhöhe

Beispiel:

  • Langfristig angelegte Zusammenarbeit
  • Ausbau der Qualifizierungsangebote
  • Nachhaltige Integration durch Arbeit

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Integration vor Ort: Chancen für Münster und seine Bewohner

Die Integration Kreishandwerkerschaft Münster ist Teil eines breit angelegten Modellprojekts, das seit etwa einem Jahr von der Bezirksregierung Münster und der Polizei Münster gemeinsam mit weiteren Partnern umgesetzt wird. Ziel ist es, Geflüchteten möglichst früh konkrete Perspektiven zu bieten, die zu Ausbildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe führen. Dies stärkt die lokale Wirtschaft und fördert soziale Eingliederung.

Für die Bürgerinnen und Bürger Münsters bedeutet dies bessere Chancen auf soziale Stabilität und ein vielfältiges Miteinander. Zudem sollen weitere Formate und Angebote folgen, um die berufliche Orientierung und Integration fortlaufend zu unterstützen.

Mehr Informationen zum Thema Integration und lokale Initiativen finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite der Polizei Münster unter muenster.polizei.nrw.


Weiterführende Informationen

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