Essen. Primark bringt mit neuen zirkulären mode kollektionen nachhaltige Konzepte auf die Verkaufsfläche. Zwei Kollektionen, eine langlebige Knitwear-Capsule und eine Denim-Linie mit recyceltem Material, verfolgen das Ziel, Kleidung länger nutzbar und besser recycelbar zu machen.
Nachhaltige Mode Neu: zirkuläre mode kollektionen bei Primark
Primark hat zwei neue Kollektionen vorgestellt, die den circular design-Ansatz im Modebereich erweitern. Die Knitwear-Capsule umfasst neun Teile aus 100 Prozent Baumwolle, wovon ein hoher Anteil aus dem Primark Cotton Project stammt. Dabei handelt es sich um zeitlose Kleidungsstücke wie Westen, Cardigans, Tanktops und Wide-Leg-Hosen, die auf Langlebigkeit und strapazierfähige Materialien ausgelegt sind. Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Kleidungsstücke länger tragbar zu machen.
Die zweite Kollektion ist die erste Denim-Linie von Primark, die teilweise aus recyceltem Denim früher getragener Kleidung besteht. Die Jeansstücke und Denim-Jacken verzichten auf Elastan und unnötige Metallteile, um die Recyclingfähigkeit zu vereinfachen. Zudem sind die Produkte für zahlreiche Waschgänge und Tragezyklen getestet worden. Beide Kollektionen unterstützen somit die Kreislaufwirtschaft, indem sie Materialvielfalt reduzieren und robuste, recyclingfreundliche Komponenten nutzen.
Designprinzipien für zirkuläre Kollektionen
Die nachhaltigen Kollektionen basieren auf einem klaren Designprinzip: Kleidungsstücke sollen einen längeren Lebenszyklus haben und am Ende leichter recycelt werden können. Dies gelingt durch die Verwendung von weniger Mischfasern und die Optimierung von Materialkomponenten. Primark orientiert sich dabei am eigenen Circular Product Standard und setzt gezielt auf innovative Materialien sowie nachhaltige Herstellungsmethoden.
Strategische Bedeutung für Primark
Die neuen zirkulären mode kollektionen bilden einen zentralen Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie von Primark, die im aktuellen Sustainability & Ethics Progress Report dargelegt wird. Die Ziele beinhalten die Erhöhung des Anteils recycelter und nachhaltiger Materialien, die Vereinfachung der Materialzusammensetzung und die Reduktion von Textilabfällen entlang der Lieferkette. Mit Blick auf die Zukunft sollen die zirkulären Designprinzipien auch auf weitere Produktkategorien ausgeweitet werden.
„Die Kollektionen richten sich an eine Generation von Konsumenten, die ihre Kleidung länger tragen und bewusster auswählen möchte – ohne auf modische Relevanz zu verzichten“, heißt es bei Primark.
- Knitwear-Teile aus 100 Prozent Baumwolle, hoher Anteil aus nachhaltigem Projekt
- Denim-Teile mit einem Mindestanteil recyceltem Denim aus gebrauchten Textilien
- Fokus auf langlebige, zeitlose Designs in klassischen Schnitten
- Verzicht auf Stretch- und Metallanteile zur besseren Recyclingfähigkeit
Beide Kollektionen sind ab dem 2. Februar in den Primark Stores erhältlich.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Nachhaltige Mode vor Ort: Relevanz für Verbraucher und Handel in Deutschland
Primark hat in Deutschland 28 Filialen mit mehr als 4.000 Mitarbeitenden, was das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur im stationären Einzelhandel macht. Das erweiterte Angebot an nachhaltiger Mode ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, bewusster einkaufen zu können, ohne auf erschwingliche Preise und modische Trends verzichten zu müssen. Durch das Angebot langlebiger und zirkulärer Kollektionen unterstützt Primark sowohl die Schonung von Ressourcen als auch die Schonung von Natur und Umwelt.
Für die Innenstädte und Einkaufszentren bedeutet dies weiterhin eine Belebung des stationären Handels mit einem Fokus auf nachhaltige Produktlinien. Zukünftige Schritte sehen eine schrittweise Ausweitung des kreislauforientierten Designs auf weitere Kategorien vor, was zusätzliche Impulse für den deutschen Markt setzen kann.
Weitere Informationen und Hintergründe zur Nachhaltigkeitsstrategie von Primark sind im Sustainability & Ethics Progress Report einsehbar. Lesen Sie mehr zu lokaler Mode und nachhaltigen Entwicklungen auf regionalupdate.de.