Papenburg. Die niedersächsische Landesregierung unterstützt im Rahmen des Krankenhaus-Investitionsprogramms 2025 diverse Infrastrukturmaßnahmen. Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi übergab Förderbescheide zur Modernisierung der Kliniken in Papenburg, Friesoythe und Wildeshausen. Die Förderbescheide Krankenhaus Niedersachsen sind Teil der Bemühungen, die medizinische Versorgung in der Region zukunftssicher aufzustellen.
Förderung für Kliniken: Förderbescheide Krankenhaus Niedersachsen
Die Landesregierung stärkt die Krankenhausstandorte durch finanzielle Zuwendungen, die vor allem Neubauten und Modernisierungen ermöglichen. Insgesamt fließen rund 11,3 Millionen Euro in wichtige Baumaßnahmen.
Investitionen in Papenburg
Im Marien Hospital Papenburg übergab Minister Philippi einen Förderbescheid in Höhe von vier Millionen Euro. Diese Mittel sind für Neu- und Umbaumaßnahmen auf der Intensivstation vorgesehen. Die Modernisierung soll die medizinische Versorgung auf hohem Niveau sichern sowie verlässliche Arbeitsbedingungen schaffen. Die Krankenhausleitung betont, dass die Förderung wichtig für die regionale Gesundheitsversorgung ist und nachhaltige Entwicklungschancen bietet.
Maßnahmen in Friesoythe
Das St.-Marien-Hospital in Friesoythe erhält 3,3 Millionen Euro für die Zentralisierung des OP-Bereichs und die Neuorganisation der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung. Laut Minister Philippi verbessert die bauliche Neustrukturierung das Arbeitsumfeld und verringert unnötige Wege. Die Klinikleitung sieht die Förderung als ein deutliches Signal des Landes zur nachhaltigen Sicherung der medizinischen Infrastruktur im ländlichen Raum.
Ausbau im Krankenhaus Johanneum Wildeshausen
Für das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen stehen ebenfalls vier Millionen Euro bereit. Die Mittel fließen in den Neubau der Intensivpflege und die Umgestaltung der OP-Abteilung. Die Maßnahmen reagieren auf den demografischen Wandel und steigende Anforderungen an die Pflege. Vertreter der Klinik und des Landkreises betonen die Bedeutung der Investitionen für die langfristige Leistungsfähigkeit der Gesundheitsversorgung.
„Um auch künftig eine optimale Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können, brauchen wir eine moderne Infrastruktur, die sich den Herausforderungen des Gesundheitswesens bestmöglich anpasst. Ich freue mich, dass sich das Marien Hospital auf den Weg gemacht hat, und das medizinische Angebot auf ein neues Level hebt“, sagte Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi.
„Der Förderbescheid über 3,3 Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis des Landes Niedersachsen zum Krankenhausstandort Friesoythe. Er schafft die Grundlage, um unsere OP-Strukturen und die Sterilgutversorgung zukunftsfest aufzustellen und die Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig zu sichern“, ergänzte Bernd Wessels, Geschäftsführer St.-Marien-Hospital Friesoythe.
„Die Gesundheitsversorgung in unserer Region hängt wesentlich von der Investition in die Infrastruktur ab. Wir danken dem Land für die Unterstützung und setzen auf enge Zusammenarbeit, damit wir unseren Patienten auch künftig eine erstklassige medizinische Versorgung bieten können“, betonte Martin Kossen, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Johanneum.
Weitere Informationen zur Krankenhausförderung in Niedersachsen bietet das Niedersächsische Sozialministerium unter Gesundheit in Niedersachsen und regionale Neuigkeiten zur Gesundheitsversorgung finden Sie bei regionalupdate.de.
Ausblick auf die Entwicklungen der Krankenhausförderung in Niedersachsen
Die Förderbescheide für die Krankenhäuser in Papenburg, Friesoythe und Wildeshausen markieren einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Niedersachsen. Im Zuge des Krankenhaus-Investitionsprogramms 2025 werden die Einrichtungen weiterhin mit Landesmitteln unterstützt, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und modernen medizinischen Anforderungen gerecht zu werden. Die Baumaßnahmen sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Die Landesregierung betont zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Land, Kreisen und Kliniken für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung.