Meppen. In Meppen kam es im Stadtteil Esterfeld zu zwei Raubüberfällen innerhalb einer Woche. Bei beiden Taten forderte ein maskierter Täter unter Vorhalt einer Waffe Bargeld und konnte mit der Beute fliehen. Die Raubüberfälle Meppen Polizei ermittelt aktuell und bittet um Zeugenhinweise.
Zeugen nach Raub gesucht: Raubüberfälle Meppen Polizei ermittelt
Am Dienstag, 27. Januar 2026, gegen 19:40 Uhr betrat ein unbekannter Täter eine Aral-Tankstelle am Schullendamm in Meppen. Der Mann war maskiert, etwa 1,85 Meter groß und ungefähr 35 Jahre alt. Mit einer Waffe forderte er Bargeld von den Angestellten und flüchtete nach der Tat in Richtung Stadtmitte.
Am Samstag, 31. Januar 2026, rund um 19:55 Uhr ereignete sich ein ähnlicher Vorfall im Kiosk Happy-Shop am Berghamsweg. Auch hier bedrohte ein maskierter Mann die Verkäuferin mit einer Waffe, erbeutete Bargeld und floh dieses Mal Richtung Grabbestraße.
Täterbeschreibung und Tatablauf
- Größe: etwa 1,85 Meter
- Alter: ca. 35 Jahre
- Statur: kräftig
- Bekleidung: Mütze, Kapuze, Schal, alles zur Maskierung genutzt
Beide Taten weisen erhebliche Parallelen auf, die Polizei schließt daher einen Zusammenhang nicht aus. Die Ermittler der Polizei Meppen bitten dringend um Hinweise von Zeugen, die um die genannten Tatzeiten verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
„Wir sind auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, um die Täter schnell zu fassen“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim.
Weitere Informationen zur Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim finden Interessierte auf der offiziellen Webseite der Behörde.
Bezüglich Gesprächen mit der Polizei oder der Abgabe von Hinweisen können Betroffene sich telefonisch unter 05931 9490 melden.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Polizei bittet um Mithilfe in Meppen
Die Ereignisse im Meppener Stadtteil Esterfeld zeigen, dass die Sicherheit in der Region auch weiterhin eine Herausforderung darstellt. Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger mit möglichen Informationen, sich zu melden, um weitere Straftaten zu verhindern.
Die Ermittlungen laufen noch, konkrete Fahndungsmaßnahmen oder Hinweise auf einen Tatverdächtigen wurden bisher nicht bekanntgegeben. Für die Betroffenen und Besucher der betroffenen Einrichtungen bedeutet dies erhöhte Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, verdächtige Beobachtungen direkt an die Polizei weiterzugeben.
Weitere regionale Nachrichten und Sicherheitshinweise sind auf regionalupdate.de verfügbar. Umfangreiche Informationen zur Kriminalprävention bieten die Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport.
In Meppen sind aktuell die Behörden bemüht, mit gezielten Ermittlungen und der Unterstützung der Bevölkerung die Raubüberfälle aufzuklären. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass außerhalb der Geschäftszeiten eigene Polizeidienststellen für Hinweise erreichbar sind.

