München. Die Kraftstoffpreise im Januar 2026 sind deutlich gestiegen, wie die Auswertung des ADAC zeigt. Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Super E10 1,739 Euro, ein Anstieg von 8,6 Cent gegenüber Dezember. Beim Diesel lag der Preis im Schnitt bei 1,692 Euro, was einem Plus von 9,4 Cent entspricht.
Preisanstieg beim Tanken
Der Preisanstieg beim Tanken im Januar 2026 ist hauptsächlich auf gestiegene Rohölnotierungen zurückzuführen. Der Rohölpreis für die Sorte Brent kletterte im Verlauf des Monats von unter 60 US-Dollar auf über 70 US-Dollar je Barrel. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar stärker notierte und dadurch etwas dämpfend auf die Preisentwicklung wirkte, führte die höhere Ölnotierung zu deutlich höheren Kraftstoffpreisen an den Zapfsäulen.
Tagespreise im Januar 2026
Am 15. Januar erreichte der Preis für Super E10 mit 1,749 Euro je Liter ein Monatsmaximum. Am 1. Januar lag der Preis mit 1,709 Euro am niedrigsten. Diesel war am 31. Januar mit 1,718 Euro am teuersten und am Monatsersten mit 1,658 Euro am günstigsten. Damit war Diesel im Januar nur noch 4,7 Cent günstiger als Super E10, obwohl die Energiesteuer für Diesel um gut 20 Cent pro Liter niedriger ist.
Spartipps für Autofahrer
Der ADAC empfiehlt, möglichst abends zu tanken, da die Preise dann im Durchschnitt rund 13 Cent je Liter niedriger sind als morgens. Die kostenlose Spritpreis-App „ADAC Drive“ hilft dabei, günstige Tankstellen zu finden. Weitere Informationen zu aktuellen Kraftstoffpreisen und Marktentwicklungen sind auf der ADAC-Webseite verfügbar.
„Gerade um den Jahreswechsel mit den vergleichsweise geringen Rohölnotierungen lagen die Kraftstoffpreise aus Sicht des ADAC in Summe allerdings um einige Cent zu hoch“, erklärte der ADAC.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung der Kraftstoffpreise für München und Umgebung
Der Preisanstieg bei den Kraftstoffpreisen betrifft auch viele Pendler und Berufskraftfahrer in München und der umliegenden Region. Höhere Spritkosten wirken sich direkt auf den Haushaltsbudgets und die Betriebskosten von Unternehmen aus. Verbraucherinnen und Verbraucher werden verstärkt nach Angeboten suchen und gegebenenfalls ihre Fahrgewohnheiten überprüfen. Die Möglichkeiten, durch gezieltes Tanken oder Nutzung von Apps wie „ADAC Drive“ Kosten zu reduzieren, gewinnen dadurch an Bedeutung. Für die kommenden Monate bleibt die Preisentwicklung am Kraftstoffmarkt aufmerksam zu beobachten.
Weitere Informationen zu regionalen Verkehrsthemen finden Sie auf regionalupdate.de. Ausführliche Daten zum Kraftstoffmarkt und zur Preisentwicklung sind unter adac.de/tanken verfügbar.