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Hürden für ausländische Physiotherapeuten bei Anerkennung

Köln. Die ausländische physiotherapeuten anerkennung in Deutschland gestaltet sich für viele Fachkräfte als langwieriger und undurchsichtiger Prozess. Trotz großer Nachfrage nach qualifizierten Physiotherapeuten verzögern komplizierte Anerkennungsverfahren und bürokratische Hürden den Berufseinstieg erheblich.

Hürden für Therapeuten

Anerkennungsverfahren sind langwierig und uneinheitlich

Das eigentliche Anerkennungsverfahren für ausländische Physiotherapeuten zieht sich oft über mehrere Monate hin. Verantwortliche Behörden unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, wodurch die Anforderungen und Bearbeitungszeiten stark variieren. Dadurch kommt es häufig vor, dass ein Nachweis in einem Bundesland anerkannt wird, in einem anderen jedoch erneut geprüft oder sogar abgelehnt wird. Unklare Zuständigkeiten und verzögerte Rückfragen verschärfen die Situation zusätzlich.

Ein weiterer Stolperstein sind formale Fehler in den eingereichten Unterlagen, wie beispielsweise ungenaue Übersetzungen, die lange Verzögerungen auslösen können. Meldungen zu Bearbeitungsständen sind oft unzureichend, was zu Unsicherheit bei den Antragstellern führt.

Bürokratische Überforderung der Fachkräfte

Neben den Verfahren selbst stellt das komplexe deutsche Verwaltungssystem viele der internationalen Physiotherapeuten vor große Herausforderungen. Behörden wie Anerkennungsstellen, Ausländerämter oder Agenturen für Arbeit handeln häufig unabhängig voneinander, was die Orientierung erschwert. Die Kommunikation erfolgt meist ausschließlich auf Deutsch, was sprachliche Barrieren erhöht.

Darüber hinaus fehlt es an einer zentralen Stelle, die die Prozesse bündelt und begleitet, sodass viele Betroffene das System als überfordernd empfinden. In der Folge geben manche die Anerkennung vorzeitig auf, obwohl sie über die nötige Qualifikation verfügen.

Unsicherheiten bei Arbeitgebern in Kliniken und Praxen

Auch Arbeitgeber, insbesondere Physiotherapiepraxen, sehen sich oft mit Unsicherheiten bezüglich der Einstellung internationaler Fachkräfte konfrontiert. Wissenslücken zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Visa- und Anerkennungsprozessen sowie Fördermöglichkeiten führen dazu, dass Stellen unbesetzt bleiben. Die Angst vor formalen Fehlern im Einstellungsprozess sowie Verzögerungen lassen viele Praxen vorsichtig agieren.

Das mangelnde Wissen im Umgang mit ausländischen Abschlüssen und behördlichen Abläufen verhindert häufig eine passgenaue Vermittlung zwischen Bewerbern und freien Stellen.

  • Unterschiedliche Anforderungen je Bundesland
  • Mehrmonatige Wartezeiten bei Anerkennungsverfahren
  • Komplexes, unübersichtliches Verwaltungssystem
  • Fehlende zentrale Anlaufstellen für Fachkräfte
  • Unsicherheiten bei Arbeitgebern bezüglich rechtlicher Vorgaben

Beispiel: Tobias Frese, Geschäftsführer der Frese Recruiting GmbH, erklärt:

„Motivation und Können sind vorhanden – es ist an der Zeit, sie nicht länger in Bürokratie zu verlieren.“

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Verbesserungsbedarf bei der ausländischen physiotherapeuten anerkennung

Die derzeitigen bürokratischen Hürden wirken der dringend benötigten Fachkräfteintegration entgegen. Um Ausländischen Physiotherapeuten den Einstieg zu erleichtern, sind bundesweit einheitliche und beschleunigte Anerkennungsverfahren notwendig. Verbindliche Bearbeitungszeiten und digitale, transparente Abläufe könnten den Prozess effizienter gestalten.

Eine stärkere praxisorientierte Bewertung von Sprache und Qualifikation ist ebenfalls wichtig. Die reale Arbeitsfähigkeit im therapeutischen Alltag sollte mehr Gewicht erhalten als reine Formalprüfungen. Berufsbegleitende Weiterbildungen und praxisnahe Sprachkurse bieten sinnvolle Ergänzungen.

Zudem sollte eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, die internationale Fachkräfte strukturiert begleitet und Informationen knapp und verständlich bereitstellt. Praxen und Kliniken müssten besser unterstützt werden, um mit ausländischen Abschlüssen und gesetzlichen Vorgaben umgehen zu können.

Für Interessierte stehen Informationen zur Fachkräfteanerkennung unter RegionalUpdate.de sowie auf den offiziellen Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Fachkräftezuwanderung bereit.

Durch solche Maßnahmen könnte der Fachkräftemangel in der Physiotherapie nachhaltig gemindert werden, was beiden Seiten – den Therapeuten und den Patienten – zugutekommt.

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