Köln. TÜV Rheinland hat den Status als Benannte Stelle für die EU Batterieverordnung TÜV Rheinland erhalten. Die Europäische Kommission bestätigte damit die Rolle des Unternehmens, das die Einhaltung der neuen Anforderungen der Verordnung europaweit unterstützt.
TÜV Rheinland anerkannt
Die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 ersetzt die bisherige Batterierichtlinie und stellt strengere Anforderungen an Batterien, die innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden. Seit Februar 2024 müssen Hersteller und Importeure sicherstellen, dass ihre Batterien hohen Maßstäben in puncto Sicherheit, Leistung, Nachhaltigkeit und Recycling genügen. Dabei ist die Unterstützung durch Benannte Stellen wie TÜV Rheinland unerlässlich, um die Einhaltung dieser Vorgaben zu prüfen und zu zertifizieren.
Umfassende Dienstleistungen für den Batterie-Lebenszyklus
TÜV Rheinland bietet Firmen weltweit Prüfungen und Bewertungen an, die den gesamten Produktlebenszyklus abdecken. Dazu zählen Konformitätsbewertungen, Leistungstests sowie die Untersuchung von Umweltverträglichkeit und Wiederverwertbarkeit der Batterien.
Herausforderungen für Hersteller und Lieferketten
Die EU-Batterieverordnung fordert ab August 2027 neue Sorgfaltspflichten. Insbesondere müssen Unternehmen nachweisen, dass kritische Rohstoffe wie Kobalt und Nickel verantwortungsvoll bezogen werden. Dies stellt globale Lieferketten vor neue Herausforderungen, die durch die Einbindung von Benannten Stellen gemanagt werden.
„Als Benannte Stelle unterstützen wir Unternehmen dabei, die neuen Anforderungen der EU-Batterieverordnung zu erfüllen und ihre Produkte konform auf den Markt zu bringen“, sagte ein Sprecher von TÜV Rheinland.
TÜV Rheinland ist auf regionalupdate.de mit weiteren Informationen zu finden.
Weiterführende Informationen zur EU-Batterieverordnung bietet die Europäische Kommission.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
TÜV Rheinland in Köln stärkt regionale Wirtschaft
Die Anerkennung von TÜV Rheinland als Benannte Stelle für die EU Batterieverordnung festigt den Standort Köln als wichtigen Akteur in der Prüftechnik und Zertifizierung. Für Unternehmen vor Ort bedeutet dies unmittelbaren Zugang zu qualifizierten Dienstleistungen zur Marktzulassung von Batterien. Die regionale Wirtschaft profitiert zudem von den zukünftigen Anforderungen an die Lieferketten und der nötigen Expertise in Nachhaltigkeit und Sicherheit.
Für Endverbraucher ist die neue Verordnung ein Schritt zu sichereren und umweltfreundlicheren Batterien. TÜV Rheinland plant, seine Angebote künftig weiter auszubauen und Hersteller verstärkt bei der Anpassung an die EU-Vorgaben zu begleiten. Termine oder spezifische Schulungsangebote sollen in den kommenden Monaten kommuniziert werden.
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