Melle. Am Knotenpunkt der Landesstraßen 90 und 93 in Melle beginnen ab dem 9. Februar die abschließenden Bauarbeiten zur Installation einer neuen Ampelanlage und getrennten Abbiegespuren auf der L 90. Ziel der Umbaumaßnahmen ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit insbesondere für Radfahrer und Autofahrer.
Sicherheit in Melle durch neue Ampelanlage und Abbiegespuren
Umbau für mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich
Der bisher unregulierte Kreuzungsbereich der Oldendorfer Straße (L 90) und der Westumgehung (L 93) im Nordwesten von Melle erhält eine Ampelanlage zur Steuerung des Verkehrs. Die Oldendorfer Straße wird im Bereich der Einmündung verbreitert und mit separaten Links- und Rechtsabbiegespuren ausgestattet. Zusätzlich wird der angrenzende Radweg angepasst, um den Schutz der Radfahrer zu erhöhen und das Einbiegen auf die Westumgehung sicherer zu gestalten.
Verkehrsbehinderungen und Umleitungen während der Bauphase
Die Restarbeiten, die bis Ende Februar andauern sollen, erfordern halbseitige Sperrungen auf der L 90 und L 93 sowie eine Vollsperrung des Geh- und Radwegs an der Oldendorfer Straße. Der Verkehr wird mittels Baustellenampel geregelt. Rechtsabbieger von der L 90 in Richtung Oldendorf sind gesperrt, während Umleitungen eingerichtet werden. Für Autofahrer ist eine rund zwei Kilometer lange Umleitung über die Westumgehung vorgesehen. Radfahrer müssen eine alternative Route über angrenzende Straßen wie Am Wellenbad und Bakumer Kirchweg nutzen.
„Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Aufmerksamkeit und danken für das Verständnis während der notwendigen Bautätigkeiten“, erläuterte Christine Wehlage von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Die Maßnahme ist Teil der landesweiten Bemühungen, Verkehrsschwerpunkte sicherer zu gestalten. Weitere Details und aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Für regionale Verkehrsmeldungen empfiehlt sich ein Blick auf regionalupdate.de/verkehr.
Weitere Entwicklungen und Zeitplan der Baumaßnahmen
Die Umbauarbeiten, die 2025 bereits zum Großteil abgeschlossen wurden, befinden sich nun in der finalen Phase. Die Niederlassung Osnabrück der Landesbehörde rechnet mit Abschluss der Bauarbeiten bis zum 28. Februar 2026. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich, weshalb Verkehrsteilnehmer den Baustellenbereich aufmerksam passieren sollten. Die neuen verkehrstechnischen Anlagen sollen langfristig für mehr Übersichtlichkeit und Sicherheit vor Ort sorgen.
