CSU-Landtagsfraktion zeigt klare Haltung gegen Antisemitismus in München

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München. Die csu landtagsfraktion antisemitismus stellt bei einem Besuch der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob und einer Fraktionssitzung im Jüdischen Gemeindezentrum in den Mittelpunkt. Dabei bekräftigt die Fraktion ihre Haltung gegen Antisemitismus und setzt sich für den Schutz sowie die Stärkung jüdischen Lebens in Bayern ein.

Antisemitismus klar stoppen

Die CSU-Landtagsfraktion betont in ihren Beratungen die konsequente Bekämpfung von Antisemitismus in all seinen Formen. Dabei steht die Präventionsarbeit im Fokus, um jüdisches Leben in Bayern sichtbarer und sicherer zu machen. Die Fraktion verabschiedete zudem die Resolution „Die Erinnerung wachhalten. Jüdisches Leben stärken.“ mit dem Ziel, die historische Verantwortung bewusst zu halten.

Besuch in der Hauptsynagoge Ohel Jakob

Der Besuch in der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob symbolisiert das Engagement der CSU-Fraktion für jüdische Gemeinden. Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek erklärte:

„Nach den Schrecken der Schoah wieder Orte und Räume für jüdisches Leben in Deutschland zu schaffen, war alles andere als selbstverständlich – es brauchte großen Mut und Vertrauen. Dieses Vertrauen nehmen wir als Auftrag: Wir stehen ohne Wenn und Aber an der Seite der jüdischen Gemeinden in Bayern, wir schützen jüdisches Leben, und wir machen klar: Antisemitismus – ob von rechts, von links oder islamistisch motiviert – hat in unserem Land keinen Platz.“

Prävention und Erinnerungskultur

Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, unterstrich die Bedeutung der Aufklärung:

„Der millionenfache Mord an Jüdinnen und Juden durch die Nationalsozialisten gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte – diese Wahrheit muss gerade jungen Menschen immer wieder vermittelt werden. ‚Nie wieder‘ ist keine Floskel, sondern historische Pflicht.“

Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, ergänzte:

„Die Gedenkstätten in Bayern sind zentrale Orte des Lernens und der Verantwortung. Sie machen die Verbrechen der Nationalsozialisten sichtbar und stärken damit das Bewusstsein für die Folgen von Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenverachtung.“

  • Sichtbarkeit und Sicherheit jüdischen Lebens in allen Lebensbereichen sollen gestärkt werden.
  • Die CSU-Fraktion setzt sich für eine verstärkte Präventionsarbeit und Bildung ein.
  • Die Resolution „Die Erinnerung wachhalten. Jüdisches Leben stärken.“ wurde verabschiedet.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Konsequentes Engagement für jüdisches Leben in Bayern

Die Politik zeigt sich deutlich engagiert im Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischer Gemeinden. Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, betonte, dass das Sicherheitsgefühl in der Gemeinde sinke und antisemitische Angriffe zunehmen. Sie lobte die CSU-Landtagsfraktion für das sichtbare Zeichen der Solidarität.

Gady Cronich, Generalsekretär der Europäischen Rabbinerkonferenz, forderte eine klare Haltung gegen antisemitische Hetze:

„Antisemitismus ist kein ‚Meinungsstreit‘, sondern Hass – und er trifft Jüdinnen und Juden ganz konkret in ihrem Alltag, in ihrer Sicherheit und in ihrer Würde. Wir erwarten eine klare Haltung: Null Toleranz gegenüber antisemitischer Hetze – auf der Straße, im Netz und in jeder gesellschaftlichen Mitte.“

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das Engagement der CSU-Landtagsfraktion, dass der Schutz jüdischen Lebens weiterhin eine politische Priorität in Bayern erhält. Präventionsprogramme und Bildungsinitiativen werden ausgeweitet. Weitere Informationen zum Thema Antisemitismus sind auf regionalupdate.de verfügbar. Detaillierte Einblicke sowie Empfehlungen bietet zudem das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unter bmi.bund.de.

Die CSU-Fraktion plant, die Resolutionsarbeit konsequent fortzusetzen und die Zusammenarbeit mit jüdischen Gemeinden sowie Gedenkstätten weiter auszubauen, um Antisemitismus aktiv zu begegnen.

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