KI-Vorreiter haben diverse Erfolgsfaktoren im Blick. Bildquelle: valantic / HRI / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/156917 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Studie zu KI und digitaler Souveränität in Unternehmen

München. Eine aktuelle Studie zur KI Wettbewerbsfähigkeit 2030 zeigt, dass Unternehmen ohne konsequenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ihre Marktposition bis zum Ende des Jahrzehnts verlieren könnten. Die Umfrage unter 1.000 Führungskräften aus der DACH-Region unterstreicht die zentrale Bedeutung von KI für die Zukunft.

KI treibt Wandel

Die Studie „Digital Excellence Outlook 2026 – AI at Scale“ wurde von der Digitalberatung valantic gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institut durchgeführt. Dabei bewerteten 86 Prozent der befragten C-Level-Entscheider KI als entscheidend für den Unternehmenserfolg bis 2030. Besonders deutlich wird, dass 79 Prozent der Führungskräfte glauben, dass Firmen, die KI nicht tief in ihre Geschäftsprozesse integrieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

Fokus auf den KI-Reifegrad

Die Analyse untersucht den Stand der KI-Implementierung in Unternehmen. Dabei sieht ein gutes Drittel (36 Prozent) der Befragten ihr Unternehmen als KI-Vorreiter, das heißt mit einer starken Verankerung der Technologie in der Geschäftsstrategie und gut ausgebildeten Mitarbeitenden. Weitere 55 Prozent befinden sich im Mittelfeld, während neun Prozent noch am Anfang der Transformation stehen und sowohl strategische Ansätze als auch notwendige Kompetenzen vermissen.

Messbare Vorteile der KI-Nutzung

Die Studie zeigt, dass Unternehmen mit hohem KI-Reifegrad bereits heute von greifbaren Vorteilen profitieren. Dazu gehören unter anderem Zeitersparnis, gesteigerte Prozesseffizienz und verbesserte Qualität. Diese Vorteile stehen in deutlichem Zusammenhang mit der umfassenden Umsetzung von KI, insbesondere wenn Unternehmen Wert auf abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, solide Governance-Strukturen und Mitarbeitendenqualifizierung legen.

„Künstliche Intelligenz hebt Prozesse auf eine neue Stufe“, sagte Dr. Sven Jung vom Handelsblatt Research Institut.
Laurenz Kirchner von valantic ergänzt: „Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, können die Prozessgeschwindigkeit erhöhen sowie bei weniger Aufwand bessere Ergebnisse und damit bessere Prozessqualität erzielen.“

  • 1.000 Entscheider:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden befragt
  • Umfasst vor allem Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten
  • Branchenfokus: Automotive, Pharma, Handel, Produktion, Telekommunikation, Logistik, Energieversorgung

Weitere Details zur Studie sind auf der Website von valantic nachzulesen.
Für umfangreiche Informationen zur KI-Entwicklung in Deutschland empfiehlt sich auch ein Blick auf digitale Plattformen der Bundesregierung.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für Unternehmen und Region

Die Ergebnisse haben große Relevanz für Unternehmen in der DACH-Region, darunter auch viele mittelständische Betriebe mit Sitz in Bayern und Baden-Württemberg. Die Erkenntnis, dass KI nicht nur technische Neuerungen betrifft, sondern auch strategische Neuausrichtungen verlangt, zeigt den Handlungsbedarf auf. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das unter anderem, dass sich Arbeitswelten und Geschäftsmodelle in den kommenden Jahren weiter wandeln werden. Unternehmen sind gefordert, ihre Belegschaften für KI-Anwendungen zu schulen und Governance-Strukturen auszubauen.

Künftige Entwicklungen beinhalten weitere Studien und Maßnahmen zur Förderung von KI-Kompetenzen. Interessierte Regionalakteure erhalten praxisnahe Empfehlungen und Updates zum Fortschritt der KI-Transformation etwa auf regionalupdate.de.

Die Verankerung von KI in Geschäftsstrategien und die Schaffung digitaler Souveränität werden entscheidende Erfolgsfaktoren sein, um die Wettbewerbsfähigkeit im Jahr 2030 nachhaltig zu sichern.

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