Stromausfall: Welche Solaranlagen liefern Notstrom?

Berlin. Das deutsche Stromnetz gilt als sehr stabil, dennoch sind lokale Stromausfälle durch Sabotage, Naturereignisse oder technische Defekte nicht ausgeschlossen. Die solaranlagen notstrom versorgung bietet eine Möglichkeit, Haushalte in solchen Fällen zumindest teilweise mit Strom zu versorgen und so die Auswirkungen eines Ausfalls zu mildern.

Notstromlösungen entdecken: Wie Solaranlagen zur Stromversorgung im Notfall beitragen

Funktionsweise der notstromfähigen Photovoltaikanlagen

Nicht alle Solaranlagen können bei Stromausfällen eigenständig Strom liefern. Entscheidend für die Nutzung der solaranlagen notstrom versorgung ist ein inselbetriebsfähiger Wechselrichter, der ohne Netzanschluss eine Netzfrequenz erzeugt und so die Stromversorgung im Haushalt ermöglicht. Ergänzend benötigt die Anlage einen Batteriespeicher, der den Strom bevorratet.

Die Versorgungslänge im Notfall hängt vom Speicherzustand, der Größe der Solaranlage, dem Verbrauchsprofil und der Sonneneinstrahlung ab. Anlagen mit Ersatzstromfunktion können ganze Hausnetze oder einzelne Phasen versorgen, während einfache Notstromlösungen nur einzelne Geräte über separate Steckdosen betreiben.

Technische Varianten und Nachrüstmöglichkeiten

Photovoltaikanlagen mit Ersatzstromfunktion trennen bei einem Stromausfall automatisch das Hausnetz vom öffentlichen Netz und schalten in den Inselbetrieb. So wird der Haushaltsstrom aus dem Speicher bereitgestellt. Einfachere Notstromvarianten erfordern ein manuelles Umschalten einzelner Geräte auf eine separate Steckdose, die zusätzlich verbaut werden muss.

Bestehende Solaranlagen können in vielen Fällen mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktionen nachgerüstet werden. Dies sollte bei Neuanschaffungen bereits bei der Beratung berücksichtigt werden, um im Krisenfall vorbereitet zu sein.

Alternative Notstromlösungen für verschiedene Wohnsituationen

Auch Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern ohne eigenes Solardach können von Notstromlösungen profitieren. Steckersolargeräte in Kombination mit Batteriespeichern, die mit Notstrom-Steckdosen ausgestattet sind, ermöglichen eine unabhängige Stromversorgung für einzelne Verbraucher. Tragbare Batterie-Powerstations stellen ebenfalls eine flexible Möglichkeit dar, im Notfall temporär Strom bereitzustellen.

„Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der solaranlagen notstrom versorgung für Berlin und Umgebung

Für die Stadt Berlin sowie andere Ballungsräume ist die solaranlagen notstrom versorgung ein wichtiges Element zur Erhöhung der Versorgungssicherheit im Krisenfall. Sie bietet Haushalten die Möglichkeit, vorübergehend Strom für wesentliche Anwendungen wie Licht, Kommunikation oder Heizung bereitzustellen, auch wenn das öffentliche Netz ausfällt.

Dies kann die Folgen von Stromausfällen deutlich mildern, etwa durch die Vermeidung von eingefrorenen Wasserleitungen oder den Ausfall von Kühlgeräten. Gleichzeitig trägt eine dezentrale Notstromversorgung zur Stabilität des Gesamtnetzes bei. Bürgerinnen und Bürger sollten sich bei Fachbetrieben über passende Systeme informieren und die Nachrüstung vorhandener Anlagen prüfen.

Weitere Informationen zu Energie- und Versorgungssicherheit in der Region finden Sie auf regionalupdate.de sowie beim Bundesverband Solarwirtschaft.


Link extern: Bundesverband Solarwirtschaft
Link intern: regionalupdate.de Energie

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