Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat rund 7,5 Millionen Euro durch den Verkauf von Stadionanteilen an die Fördergenossenschaft Auf Schalke eG erzielt. Diese Transaktion stärkt das Eigenkapital des Clubs und festigt die finanzielle Basis im Rahmen des Stabilisierungskurses. Die Fördergenossenschaft wird dadurch Miteigentümerin der VELTINS-Arena, was den Zusammenhalt zwischen Verein und Fans unterstreicht. Die Fokus-Keyphrase schalke stadion anteile steht dabei im Mittelpunkt.
Schalke stärkt Finanzen durch Verkauf von Stadionanteilen
Der Verkauf von Anteilen an der Stadiongesellschaft der VELTINS-Arena ist ein wichtiger Schritt für die finanzielle Neuausrichtung des FC Schalke 04. Die Fördergenossenschaft Auf Schalke eG erwarb einen Anteil von 5,4 Prozent an der Stadion-Beteiligungsgesellschaft. Das Gesamtvolumen des Verkaufs beträgt 7,5 Millionen Euro, wovon ein Teil zur Rückführung von Kapitalanteilen an die Stadtwerke Gelsenkirchen verwendet wird. Diese Rückkäufe erlauben es dem Verein, seine Stimmenmehrheit bei der Stadiongesellschaft wieder auf über 50 Prozent zu erhöhen.
Die Vereinbarung soll zur langfristigen finanziellen Planungssicherheit beitragen, indem Verbindlichkeiten abgebaut und das Eigenkapital gestärkt werden. „Die Fördergenossenschaft macht es möglich, frisches Eigenkapital in den Verein zu bekommen. Wir können dank der Transaktion weiter Verbindlichkeiten abbauen und gewinnen so Stück für Stück neue Handlungsfreiheit in unseren Entscheidungen“, erläuterte Christina Rühl-Hamers, Vorstandsmitglied des FC Schalke 04.
Bedeutung für Verein und Mitglieder
Die Auf Schalke eG wurde Ende 2024 gegründet, um dem Club und seiner Fangemeinschaft eine solidarische Beteiligung zu ermöglichen. Bislang haben über 8.000 Mitglieder Anteile im Gesamtwert von etwa acht Millionen Euro gezeichnet. Dadurch werden die Mitglieder Miteigentümer der VELTINS-Arena und können die künftige Entwicklung des Stadions gemeinsam mit dem Verein mitgestalten.
Matthias Tillmann, Vorstandsmitglied der Auf Schalke eG, sieht in der Transaktion einen Erfolg für alle Beteiligten:
„Die Genossenschaftsmitglieder haben damit ein greifbares Stück ihres königsblauen Wohnzimmers erworben. Die Anteile an der VELTINS-Arena bleiben in Schalker Hand und der Verein stärkt gleichzeitig seine finanzielle Grundlage – ein perfekter Deal.“
Die Kombination aus Vereinsbeteiligung und genossenschaftlichem Engagement soll die Bindung zwischen Fans und Club festigen.
Nächste Schritte zur finanziellen Stabilisierung
Der Verkauf der schalke stadion anteile ist Teil eines umfassenden Konzeptes zur Stabilisierung der Clubfinanzen. Nach der erfolgreichen Ablösung auslaufender Anleihen und der Rückführung landesverbürgter Darlehen bezeichnet das FC Schalke 04-Vorstandsmitglied für Finanzen diesen Schritt als weiteres wichtiges Element zur Einhaltung der Eigenkapitalregeln der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Der Verein plant weiterhin, die Eigenkapitalbasis zu stärken und Verbindlichkeiten konsequent abzubauen. Durch den Rückkauf von Anteilen von den Stadtwerken kann der Club die Kontrolle an der Stadiongesellschaft erhöhen und wichtige Entscheidungen selbst treffen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Verein und Fördergenossenschaft wird für künftige Projekte eine wichtige Rolle spielen.
Für Hintergrundinformationen zum FC Schalke 04 stehen Informationen auf der offiziellen Website von Schalke 04 zur Verfügung. Zudem bietet der DFL-Standards für wirtschaftliche Stabilität im Profifußball weitere Einblicke.
Weitere Details und Neuigkeiten finden Interessierte stets aktuell auf regionalupdate.de.
Diese Transaktion ist ein bedeutender Schritt für Schalke 04 und seine Fangemeinschaft. Die Investition der Fördergenossenschaft in Stadionanteile bringt frisches Kapital, baut Verbindlichkeiten ab und sichert langfristige Mitbestimmung bei der VELTINS-Arena. Dieser Vorgang ist Teil einer nachhaltigen Strategie, um die finanzielle Handlungsfähigkeit des Clubs auszubauen und die Grundlage für eine stabile Zukunft zu setzen.