Frauen-Eishockey-Team verliert 1:4 gegen Schweden in Olympia 2026

Mailand. Zum Auftakt des olympischen Eishockeyturniers unterlag die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft gegen Schweden mit 1:4. Die Partie in der Milano Rho Ice Hockey Arena zeigte Einsatz und Chancen, endete jedoch mit einem Sieg für die Schwedinnen im Frauen Eishockey Olympia.

Frauen Eishockey Sieg: Der Auftakt gegen Schweden beim Olympia 2026

Das deutsche Team begann vielversprechend und ging durch Nina Jobst-Smith im Powerplay mit 1:0 in Führung. Doch Schweden zeigte sich stark und konnte vor allem in Überzahl die Partie drehen. Zwei Überzahltore von Lina Ljungblom und ein weiteres von Mira Jungaker sorgten für eine deutliche 3:1-Führung der Skandinavierinnen.

Kurz vor Spielende baute Thea Johansson den Vorsprung auf 4:1 aus. Trotz ehrgeiziger Bemühungen und einer starken Schlussphase gelang der deutschen Mannschaft kein weiterer Treffer. Insgesamt fielen 37 Schüsse auf das deutsche Tor, während Deutschland 16 Schüsse aufs gegnerische Gehäuse abgab. Sandra Abstreiter stand im Tor der Deutschen, gemeinsam angeführt von Kapitänin Daria Gleißner sowie den Assistenzkapitänen Laura Kluge und Ronja Hark.

Spielverlauf und Statistik

Die drei Spielabschnitte gestalteten sich wie folgt:

  • Erstes Drittel: 1:1 (Deutschland führte zunächst)
  • Zweites Drittel: 0:2 (Schweden drehte das Spiel)
  • Drittes Drittel: 0:1 (Schweden sicherte den Sieg)

Insgesamt zeigten sich die Schwedinnen konsequenter vor dem Tor und agierten defensiv abgeklärter. Das deutsche Team sammelte 8 Strafminuten im Vergleich zu 2 bei Schweden, was sich insbesondere bei den Gegentoren in Überzahl bemerkbar machte.

„Wir haben über 60 Minuten gut gekämpft. Es war ein schnelles, physisches Spiel beider Mannschaften. Schweden hat über weite Strecken konsequent und abgeklärt gespielt“, sagte Bundestrainer Jeff MacLeod.

„Wir sind natürlich enttäuscht über die Niederlage, sollten nun aber nach vorne schauen. Mit unserer Kreativität können wir uns mehr Torgelegenheiten herausspielen“, erklärte Verteidigerin Nina Jobst-Smith.

Stürmerin Emily Nix fügte hinzu: „Das waren einfach zu viele Strafen. Dennoch müssen wir auch mehr Tore schießen. Mit einem Tor kann man kein Spiel gewinnen.“

Ausblick auf die kommenden Spiele bei den Olympischen Winterspielen

Das nächste Vorrundenspiel findet am 7. Februar 2026 um 12:10 Uhr ebenfalls in der Milano Rho Ice Hockey Arena gegen das Team aus Japan statt. Die deutsche Mannschaft will dann die Erfahrungen aus dem ersten Spiel nutzen, um bessere Chancen zu kreieren und den eigenen Sieg einzufahren.

  • 07.02.2026, 12:10 Uhr: Deutschland – Japan
  • 09.02.2026, 16:40 Uhr: Deutschland – Frankreich
  • 10.02.2026, 16:40 Uhr: Italien – Deutschland

Weitere Informationen und detaillierte Spielberichte stellt der Deutsche Eishockey-Bund auf seiner Webseite bereit.

DEB Spielbericht Frauen-Eishockey Olympia 2026

Alle Spieltermine und Ergebnisse sind außerdem auf der offiziellen Website der Olympischen Winterspiele abrufbar.

Olympische Winterspiele Milano Cortina 2026

Nächste Schritte im Turnierverlauf der Frauen Eishockey Olympia

Die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft steht nach der Auftaktniederlage vor einer schnellen Erholung, um im weiteren Turnierverlauf ihr Potenzial zu zeigen. Nach einer kurzen Regenerationsphase am 6. Februar wird das Team gegen Japan antreten. Bundestrainer MacLeod betonte die Wichtigkeit der schnellen Aufarbeitung und Vorbereitung. Die weiteren Vorrundenspiele gegen Frankreich und Italien folgen unmittelbar danach, um die Chancen auf ein Weiterkommen zu erhalten und womöglich einen Frauen Eishockey Sieg zu erreichen.

Lesen Sie regelmäßig die aktuellen Berichte auf regionalupdate.de für weitere Informationen zu Olympia 2026 und dem deutschen Frauen-Eishockeyteam.

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