München. Das Thema Ende Social Media ist in Diskussion, da die Nutzung sozialer Netzwerke vor allem bei jungen Menschen rückläufig ist. Experten und Betroffene beleuchten in der ARD-Sendung „ttt“ die Zukunft der Plattformen und deren gesellschaftliche Bedeutung.
Soziale Medien im Wandel
Die Nutzung sozialer Medien verändert sich merklich. In den vergangenen zwei Jahren stieg die Nutzungsdauer hauptsächlich bei älteren Menschen, während jüngere Nutzer im Alter von 16 bis 24 Jahren sich zunehmend abwenden. Diese Entwicklung zeigt sich in weniger Beiträgen und abnehmender Interaktion. Statt persönlichen Inhalten dominieren zunehmend KI-generierte Beiträge und Werbung. Parallel dazu wächst die politische Diskussion um Regulierungen, um etwa Jugendliche besser zu schützen.
Forderungen nach Regulierungen
Mehrere Länder handeln aktiv. In Australien gilt bereits eine Altersbeschränkung für Sozialen Medien, Frankreich könnte bald folgen. Dieser Schritt soll die Risiken insbesondere für junge Nutzer mindern. Der New Yorker Sozialpsychologe Jonathan Haidt, ein Befürworter solcher Regulierungen, trägt entscheidend zur Debatte bei.
„Wir brauchen klare Regeln, damit Jugendliche geschützt werden“, sagte Jonathan Haidt in der Sendung.
Perspektiven aus verschiedenen Blickwinkeln
Neben Experten kommen auch junge Nutzer zu Wort. Der Youtuber Robin Fübbeker berichtet von seiner Instagram-Konto-Löschung, die in seinen Videos fast eine Million Aufrufe erreichte. Soziologe Armin Nassehi ergänzt die gesellschaftliche Einordnung und betont die Bedeutung der Online-Kommunikation für sozialen Zusammenhalt.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Schlussbetrachtung: Bedeutung des Endes von Social Media für die Gesellschaft
Das mögliche Ende Social Media zeigt, dass sich Kommunikationsformen und gesellschaftliche Bedingungen verändern. Für die Region München und darüber hinaus bedeutet das eine Verschiebung im Medienverhalten, vor allem bei Jugendlichen. Daraus ergeben sich Chancen und Herausforderungen für Bildung, soziale Teilhabe und Schutz vor Online-Risiken. Die ARD-Sendung „ttt“ bietet ab 20:00 Uhr in der Mediathek weiterführende Informationen und Hintergrundgespräche.
Interessierte finden mehr regionale Nachrichten und vertiefende Berichte auf regionalupdate.de. Offizielle Informationen zu Jugendmedienschutz und Regulierungen bietet etwa die Bundeszentrale für politische Bildung.