Mailand. Die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft hat im zweiten Spiel des olympischen Turniers in Mailand ihren ersten Erfolg gefeiert. Mit einem 5:2 besiegten sie das Team aus Japan und zeigten dabei eine starke Offensive. Der frauen eishockey sieg stärkt die Mannschaft für die kommenden Begegnungen.
Eishockey-Sieg feiern: Deutsches Team überzeugt im Match gegen Japan
Die Partie begann vielversprechend für die deutsche Mannschaft. Bereits nach 44 Sekunden erzielte Daria Gleißner das erste Tor, das den Grundstein für den späteren Sieg legte. Das Team konnte bis zur Pause eine 3:0-Führung herausspielen, wobei Emily Nix und Nicola Hadraschek-Eisenschmid mit Treffern nachlegten.
Im zweiten Drittel bauten die deutschen Spielerinnen den Vorsprung weiter aus. Hadraschek-Eisenschmid traf erneut, und Laura Kluge erhöhte auf 5:0. Japan gelang erst kurz vor der zweiten Pause noch eine Reaktion mit zwei Toren, doch im Schlussabschnitt blieben weitere Treffer aus. Die Defensive um Torfrau Sandra Abstreiter zeigte sich stabil.
Spielerinnen und Torschützinnen im Fokus
Neben der starken Mannschaftsleistung ragten einige Spielerinnen besonders hervor. Daria Gleißner übernahm als Kapitänin Verantwortung und traf früh im Spiel. Nicola Hadraschek-Eisenschmid erzielte gleich zwei Tore und bewies damit ihre Treffsicherheit. Auch Laura Kluge trug mit ihrem Tor zum klaren Sieg bei und wurde als Assistenzkapitänin genannt.
Luisa Welcke erreichte zudem einen Meilenstein, indem sie ihr 50. Länderspiel absolvierte. Die Offensive wurde durch 29 Schüsse auf das gegnerische Tor unter Beweis gestellt, während die deutsche Mannschaft insgesamt eine ausgeglichene Strafzeitenbilanz mit Japan von jeweils sechs Minuten zeigte.
Stimmen zum Spielverlauf
„Wir haben heute ein fantastisches Spiel gegen einen schweren Gegner gezeigt. Unsere Spielerinnen haben von Beginn an Druck erzeugt und sich früh für ihr gutes Spiel belohnt“, sagte Bundestrainer Jeff MacLeod.
Er hob besonders das Selbstvertrauen hervor, das das Team vom Start weg ausstrahlte, und betonte die Bedeutung, an diese Leistung auch in den kommenden Begegnungen anzuknüpfen.
Laura Kluge ergänzte:
„Unser frühes Tor hat geholfen, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben heute unseren Flow gefunden, was sehr wichtig für den weiteren Turnierverlauf ist.“
Nicola Hadraschek-Eisenschmid bewertet den Sieg ebenfalls positiv:
„Das Spiel sollte uns sehr viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Es gilt, an die heutige Leistung anzuknüpfen, dann können wir auch gegen Frankreich und Italien erfolgreich sein.“
Nächste Spieltage im Überblick
Die deutschen Frauen treten am Montag, dem 9. Februar 2026, um 16:40 Uhr erneut in der Milano Rho Ice Hockey Arena an. Der Gegner ist das Team aus Frankreich, das auch eine starke Herausforderung darstellt. Am 10. Februar folgt die Partie gegen Italien.
Diese Spieltermine sind wichtige Schritte im olympischen Turnierverlauf und bieten weitere Chancen, den bisherigen frauen eishockey sieg zu bestätigen und den Aufwärtstrend zu festigen.
Weitere Informationen zum Spiel und dem Turnier befinden sich auf der offiziellen Seite des Deutschen Eishockey-Bunds www.deb-online.de sowie auf der Website der Olympischen Winterspiele 2026 Milano Cortina 2026.
Ausblick auf die kommenden Spiele und Entwicklungsmöglichkeiten
Nach dem Sieg gegen Japan richtet die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft nun den Fokus auf die nächsten Begegnungen. Das Ziel besteht darin, die gute Mannschaftsleistung zu bestätigen und wichtige Punkte im Turnier zu sammeln. Die Trainer und Spielerinnen werden an einzelnen Spielaspekten arbeiten, um auch gegen Frankreich und Italien bestehen zu können.
Die weiteren Termine:
- 9. Februar 2026, 16:40 Uhr: Deutschland – Frankreich
- Februar 2026, 16:40 Uhr: Italien – Deutschland
Diese Spiele werden entscheidend für die Platzierung im olympischen Eishockey-Turnier sein und bieten die Chance, die positive Entwicklung des Teams fortzusetzen.
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