Osnabrück. Die Landfriedensbruch Melle Polizei hat am Freitagabend mehrere Objekte in Melle sowie in Paderborn und Lage durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen gegen drei junge Beschuldigte, die im Zusammenhang mit einem Autotreffen in Melle stehen.
Ermittlungen zu Autotreffen
Die Polizeiinspektion Osnabrück führt seit Januar 2026 eine Ermittlungsgruppe, die den Vorfall vom 13. Dezember 2025 untersucht. Damals kam es in Melle bei einem europaweiten Autotreffen mit mehreren hundert Fahrzeugen zu Ausschreitungen.
Vorwürfe gegen die Beschuldigten
Zwei der drei Beschuldigten im Alter von 18 bis 25 Jahren werden des Landfriedensbruchs und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verdächtigt. Beim Eintreffen einer Streife sei Eierwurf erfolgt und pyrotechnisches Material gezielt gegen die Einsatzkräfte gerichtet worden. Der dritte Beschuldigte steht im Verdacht, ein Auto mit gefälschten Kennzeichen benutzt zu haben.
Umfangreiche Beweismittel sichergestellt
Bei den koordinierten Durchsuchungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden. Deren Auswertung ist noch nicht abgeschlossen und soll weitere Erkenntnisse liefern.
„Die Ermittlungen dauern an und werden mit hoher Priorität verfolgt“, sagte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Osnabrück.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Weitere Entwicklungen und regionale Bedeutung
Die Ermittlungen zum Landfriedensbruch Melle Polizei verdeutlichen die Herausforderungen bei Großveranstaltungen in der Region Osnabrück. Für die Anwohner und Teilnehmenden bedeutet dies einerseits eine verstärkte Polizeipräsenz bei künftigen Treffen. Andererseits sollen durch die Aufklärung der Vorfälle solche gewaltsamen Auseinandersetzungen künftig verhindert werden. Informationen für die Bürger stellt die Polizei Osnabrück auf ihrer offiziellen Webseite bereit.
Geplante Termine für weitere Ermittlungsschritte oder Gerichtsverfahren stehen derzeit noch nicht fest. Nutzer können sich unter anderem über den aktuellen Stand bei regionalupdate.de informieren. Auch das Niedersächsische Polizeipräsidium bietet weitergehende Details unter pi-os.polizei-nds.de.
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