TÜV-Report: Häufigste Mängel bei Hauptuntersuchung

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Berlin. Der TÜV-Verband hat eine Sonderauswertung mit Daten von 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen veröffentlicht, die deutliche Hinweise zu häufigen hu mängel tüv bei Pkw liefert. Dabei stehen Scheinwerfer, Bremsbauteile, Federn und Reifen im Fokus.

Häufige HU-Mängel

Die Analyse der TÜV-Report 2026 Daten zeigt, dass über ein Fünftel der Fahrzeuge mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln durch die Hauptuntersuchung fallen und keine Plakette erhalten. Die häufigsten Beanstandungen betreffen das Abblendlicht. Defekte, fehlende oder falsch eingestellte Scheinwerfer sind die Spitze der Mängelliste. Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband, betont:

„Sehen und gesehen werden ist ein wichtiger Faktor für die Verkehrssicherheit, der häufig unterschätzt wird.“

Neben dem Licht spielen Bremsanlage und Federung eine wesentliche Rolle. Verschlissene Bremsscheiben oder gebrochene Federn beeinträchtigen die Fahrsicherheit maßgeblich. Besonders gefährlich sind beschädigte Bremsleitungen, die zum Totalausfall der Bremsen führen können.

Vorbereitung auf die HU: Licht und Bremsen prüfen

Fahrzeughalter sollten deshalb vor dem HU-Termin alle Leuchten kontrollieren. Viele moderne Fahrzeuge zeigen defekte Leuchtmittel im Cockpit an. Die Reparatur oder Einstellung der Scheinwerfer ist bei Nicht-Bastlern am besten in der Werkstatt aufgehoben. Auch die Bremsanlage sollte bei Service-Terminen eingehend geprüft werden. Warnzeichen wie Geräusche oder ungleichmäßiges Bremsverhalten weisen auf Probleme hin.

Federung und Reifen nicht vernachlässigen

Federn und Stoßdämpfer sind oft unterschätzte Schwachstellen. Gebrochene oder verschlissene Teile gefährden die Fahrstabilität und verlängern den Bremsweg. Auch die Reifen sind häufig beanstandet, etwa wegen unzureichender Profiltiefe oder Beschädigung. Die TÜV-Sachverständigen empfehlen mindestens 4 Millimeter Profiltiefe als Sicherheitsmaßstab, obwohl gesetzlich nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind.

Übersicht der zehn wichtigsten Mängel

  • Abblendlicht: fehlfunktionierend, falsch eingestellt, unzulässige Verdeckung
  • Bremsscheiben: Riefenbildung, Korrosion, Verschleiß
  • Bremsbeläge: unsachgemäße Montage, Verschleiß, Beschädigung
  • Bremsleitungen: undicht, korrodiert, beschädigt
  • Federn: Gebrochen, verschlissen, falsch montiert
  • Reifen: Beschädigung, Profiltiefe zu gering, falsche Größe
  • Fahrtrichtungsanzeiger: Defekte, Feuchtigkeitsschäden
  • Motorölverlust: Undichtigkeit
  • Schweller: Korrosion, Beschädigung
  • Schwingungsdämpfer: Undichtigkeiten, Beschädigungen

Weitere Informationen und detaillierte Auswertungen finden Interessierte in der aktuellen Ausgabe 06/2026 der AutoBild sowie auf der Webseite des TÜV-Verbandes.

Beispielsweise bietet die Aktion Lichttest im Herbst kostenlose Scheinwerfereinstellungen an.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Praxisnahe Bedeutung und regionale Einordnung

Für Fahrzeughalter in der Region ist die Kenntnis der häufigsten hu mängel tüv essenziell, um teure Nachbesserungen zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Frühzeitige Kontrollen helfen, Mängel zu erkennen und rechtzeitig in einer qualifizierten Werkstatt beheben zu lassen. Lokale TÜV-Prüfstellen und Werkstätten bieten dazu Serviceleistungen an, die sich vor einem anstehenden HU-Termin nutzen lassen.

Zudem unterstützt die Teilnahme an Aktionen wie dem Lichttest die Autofahrer beim rechtzeitigen Auffinden von Mängeln speziell an der Beleuchtung. Wer sich optimal vorbereitet, hat nicht nur Sicherheit im Straßenverkehr, sondern auch Kostenvorteile durch den Verzicht auf Nachprüfungen.

Weitere Hinweise zur Hauptuntersuchung und Tipps zur Fahrzeugpflege bietet regionalupdate.de. Offizielle Informationen rund um den TÜV und technische Fahrzeugprüfungen stellt der TÜV-Verband bereit.

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