München. Die ARD präsentiert mit mehreren Koproduktionen ein vielfältiges Programm bei der Berlinale 2026. Im Zentrum steht die Mysteryserie „House of Yang“, die als ARD-Beitrag bei den Berlinale Special Series ihre Premiere feiert. Die Auswahl unterstreicht die Rolle der ARD Berlinale Koproduktionen im diesjährigen Festival.
ARD bei Berlinale 2026
Mysteryserie „House of Yang“ als ARD Berlinale Koproduktionen im Fokus
Die sechsteilige Serie „House of Yang“ von Stefanie Ren erzählt eine vielschichtige Geschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt und ihren Ursprung in einem abgelegenen Haus im Schwarzwald hat. Die Handlung verknüpft historische Mysterien mit aktuellen Themen wie transgenerationalem Trauma. Produziert wurde die Serie von Wood Water Films, die Hauptrollen übernehmen unter anderem Linda Chang, Emma Bading und Andrea Guo. Die Serie wird im Herbst in der ARD Mediathek verfügbar sein.
„House of Yang“ stellt die Frage, ob wir dazu verdammt sind, die tragischen Fehler früherer Generationen zu wiederholen oder ob ein Ausweg möglich ist, sagte die Regisseurin Mia Spengler.
Weitere ARD Werke im Panorama und Forum
Neben „House of Yang“ zeigen die ARD Koproduktionen ein breites Spektrum an filmischen Genres bei der Berlinale. Im Panorama sind unter anderem der Film „Vier minus drei“ mit Valerie Pachner und Robert Stadlober, das Drama „Allegro Pastell“ mit Sylvaine Faligant und Jannis Niewöhner sowie das politische Drama „Roya“ vertreten. Diese Filme kommen von verschiedenen ARD-Sendern wie BR, SWR, NDR und WDR.
Im Forum sind weitere vier ARD-Koproduktionen zu sehen, darunter der Dokumentarfilm „Szenario“ über militärische Simulationen der Bundeswehr sowie biografische Werke wie „Chronos – Fluss der Zeit“ von Volker Koepp und das Porträt „Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden“. Auch Filme wie „Liebhaberinnen“ und der Jugendfilm „Heute heißen alle Sorry“ sind Teil des Festivalprogramms.
- „Vier minus drei“ thematisiert Verlust und Neubeginn mit humorvollen Aspekten.
- „Allegro Pastell“ betrachtet die Komplexität moderner Beziehungen.
- „The Education of Jane Cumming“ greift historische Skandale um Vorurteile auf.
- „Roya“ schildert persönliche Freiheit und politische Repression.
Der rbb, Kooperationspartner der Berlinale, berichtet umfassend in Radio, Fernsehen und online über das Festival. Das Kulturmagazin „ttt“ und das BR-Filmmagazin „kinokino“ bieten spezielle Berichte zu den Festivalhighlights.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung der ARD Berlinale Koproduktionen für die Region
Die vielfältigen Produktionen spiegeln die Kreativität und das Engagement der regionalen Medien- und Filmlandschaft wider. Besonders Produktionen wie „House of Yang“ mit Bezügen zum Schwarzwald stärken das kulturelle Profil der Region. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer bieten die ARD Berlinale Koproduktionen Zugang zu anspruchsvollen Inhalten, die gesellschaftliche Fragen und historische Themen aufgreifen.
Der geplante Herbststart von „House of Yang“ in der ARD Mediathek ermöglicht eine breite Zugänglichkeit. Zudem fördern die Projekte die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Landesrundfunkanstalten und Filmproduzenten deutschlandweit. Informationen zu weiteren Filmprogrammen und regionalen Beiträgen finden Interessierte auf regionalupdate.de. Aktuelle und vertiefende Details sind auch auf den Seiten der Berlinale berlinale.de verfügbar.