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Rekord: 2025 steigen so viele Privatleute auf E-Autos um wie nie

Coburg. Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland einen neuen Rekord beim Umstieg von Privatleuten auf E-Autos. Die Umstiegsquote erreichte mit 5,5 Prozent den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen, wobei der Unterschied zwischen Stadt und Land weiterhin deutlich bleibt.

Rekord beim Umstieg von Privatleuten auf E-Autos

Im vierten Quartal 2025 betrug die Umstiegsquote von Verbrenner- auf Elektroautos bei Privatfahrzeugen 6,3 Prozent, was eine kontinuierliche Steigerung im Jahresverlauf bedeutet. Insgesamt stieg die jährliche Umstiegsquote auf 5,5 Prozent, den höchsten Wert seit drei Jahren. Für die Zukunft planen laut HUK-E-Barometer 15 Prozent der privaten Fahrzeughalter, die innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Auto wechseln wollen, den Wechsel zu einem Elektrofahrzeug.

Verteilung nach Region und Wohnsituation

Die Umstiegsquoten fallen regional unterschiedlich aus. In den 15 größten deutschen Städten liegt die Quote bei 4,6 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt. Die landwirtschaftlich geprägten Landkreise schneiden besser ab, besonders in Bayern. So führen der Landkreis Starnberg mit 10 Prozent und weitere bayerische Landkreise die Rangliste an.

Der Besitz von Wohneigentum spielt eine entscheidende Rolle. Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung besitzen dreimal so häufig ein Elektrofahrzeug wie Mieter. Zudem haben 81 Prozent aller privaten E-Autos in Deutschland Besitzer, die Immobilien besitzen. Wer über einen Carport oder eine Garage verfügt, fährt im Durchschnitt fast 75 Prozent häufiger ein E-Auto als Personen ohne diese Parkmöglichkeiten.

„Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches Potential“, sagte Dr. Jörg Rheinländer, Vorstand der HUK-COBURG.

Markenpräferenzen und Nutzerprofile

Die Wahl der Automarke spielt für viele Käufer eine wichtige Rolle. Rund 27 Prozent der Führerscheininhaber berücksichtigen bei der Wahl des Elektroautos nur ihre bevorzugte Marke. Bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern sowie Familien liegt der Anteil bei über 35 Prozent. Bei höherem Einkommen steigt die Markenfixierung auf über 50 Prozent.

Volkswagen und BMW sind die beliebtesten Marken für den Umstieg, gefolgt von Skoda, das insbesondere durch das Modell Enyaq (im Text „Elroq“) beachtlichen Erfolg erzielte. Im Jahr 2025 fiel der Anteil der Neuzulassungen bei HUK-Versicherten für VW auf 13,4 Prozent, Skoda bei 8,2 Prozent und BMW bei 7,9 Prozent aller Umstiege.

Bezüglich weiterer Regionaldaten und umfassenderer Ergebnisse steht das HUK-E-Barometer zur Verfügung.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Fazit und weitere Entwicklungen zur Elektromobilität

Das Jahr 2025 markierte einen neuen Höhepunkt beim Umstieg von Privatleuten auf E-Autos in Deutschland, mit erheblichen regionalen Unterschieden. Besonders Landkreise in Bayern zeigen starke Zuwächse, während in Großstädten der Mangel an Wohnraum mit privaten Parkmöglichkeiten ein Hemmnis bleibt. Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung der Infrastruktur, insbesondere der Ladeinfrastruktur für städtische Freiluft-Parker, sowie die Markentreue als bedeutende Faktoren für die weitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen.

Bürgerinnen und Bürger können in naher Zukunft mit weiteren Verbesserungen bei Förderprogrammen und Ladeinfrastruktur rechnen. Die HUK-COBURG weist zusätzlich darauf hin, dass die Akzeptanz von E-Autos zunehmend auf stabileren Grundlagen basiert. Für weiterführende Informationen und aktuelle Statistiken ist das HUK-E-Barometer eine wertvolle Quelle (HUK-E-Barometer).

Mehr zu regionalen Entwicklungen und Mobilität lesen Sie auch bei regionalupdate.de.


Quellen:

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