Symbolbild: Entscheidungsschwache Führung macht die Wirtschaft krank. Laut Studie verpuffen 70 Prozent der Führung, Mitarbeiter tragen die Folgen. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/180475 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Trendstudie zeigt: Führung verursacht Wirtschaftskrisen im Mittelstand

Köln. Die Studie „Trendstudie Mittelstand 2025“ zeigt, dass Ineffizienz in mittelständischen Unternehmen weniger durch fehlende Motivation der Mitarbeiter entsteht, sondern vor allem durch ineffektive Führungssysteme. Im Fokus steht das Thema Führung Mittelstand Ineffizienz, das gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Betriebe hat.

Führung wirksam gestalten

Die Trendstudie basiert auf der Analyse von 160 mittelständischen Unternehmen und offenbart, dass zwischen 18 und 25 Prozent der operativen Wertschöpfung verloren gehen. Verantwortlich dafür sind laut Studie vor allem strukturelle Schwächen in Führungssystemen, die ihre Entscheidungswirkung zunehmend einbüßen.

Produktivitätsverlust durch Führungssysteme

Die Hauptursache für die Ineffizienz ist Entscheidungslosigkeit. 63 Prozent der befragten Unternehmen nannten verzögerte oder nicht getroffene Entscheidungen als zentrales Effizienzhemmnis. Das führt dazu, dass bis zu einem Viertel der potenziellen Leistung ungenutzt bleibt.

„Wenn bis zu ein Viertel der Leistung allein durch Entscheidungslosigkeit verloren geht, dann ist das kein Motivationsproblem. Das ist ein Führungsproblem“, erklärte Peer Bieber, Geschäftsführer von ArbeitgeberGold.

Grenzen klassischer Führungstrainings

Die Studie zeigt zudem auf, dass mehr als 70 Prozent der Unternehmen, die Führungstrainings einsetzen, keine messbaren Effekte auf Produktivität oder Effizienz verzeichnen konnten. Die Trainingsmaßnahmen reichen nicht aus, wenn sie in unveränderten Strukturen ohne klare Entscheidungsräume und verbindliche Verantwortlichkeiten angewandt werden.

  • Fehlzeiten und sinkende Leistungsbereitschaft werden hauptsächlich durch mangelnde Führungswirkung verursacht.
  • Mitarbeiter werden entlastet, indem der Fokus auf strukturelle Probleme gelegt wird.
  • Organisationen sollten klare Verantwortungsbereiche schaffen, um Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Führung und Effizienz im regionalen Mittelstand

In Köln und Umgebung sind zahlreiche mittelständische Unternehmen von diesen Herausforderungen betroffen. Die Erkenntnisse der Studie sind für Unternehmer und Führungskräfte vor Ort relevant, um wirtschaftliche Potenziale besser zu nutzen und die Leistungsfähigkeit der Belegschaft zu stärken.

Praktisch bedeutet das für die Region, dass Betriebe ihre Führungssysteme kritisch überprüfen und gegebenenfalls neu gestalten sollten. Dabei lohnt sich der Blick auf aktuelle Beratungsangebote wie jene der ArbeitgeberGold GmbH, die sich auf die Optimierung von Führungs- und Entscheidungsstrukturen spezialisiert hat.

Es ist geplant, die gewonnenen Erkenntnisse durch Workshops und Programme in der Region stärker zu verbreiten, um Entscheidungsprozesse zu verbessern und die Effizienz mittelständischer Unternehmen zu steigern.

Weiterführende Informationen sind in der gesamten Studie verfügbar unter: Trendstudie Mittelstand 2025.

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