Köln. Die Gen Z prägt den Reisemarkt 2026 maßgeblich. Laut der Simon-Kucher Travel-Trends-Studie planen junge Menschen vermehrt mehrere längere Reisen und wollen ihr Reisebudget für das kommende Jahr weiter erhöhen.
Gen Z prägt Reisen
Die Untersuchung zeigt, dass fast die Hälfte der Gen Z und Millennials 2025 mindestens zwei Urlaube von jeweils über fünf Tagen unternahm. Für 2026 plant über die Hälfte der jungen Generation eine Erhöhung des Reisebudgets. Somit verzeichnet Deutschland europaweit den größten Anstieg bei den geplanten Reiseausgaben für den Sommerurlaub.
Budgetsteigerung ohne Luxustrend
Trotz der höheren Ausgaben streben viele junge Reisende nicht nach mehr Luxus. Rund ein Drittel der Gen Z und Millennials möchte sogar Geld sparen oder zumindest auf dem gleichen Niveau ausgeben. Dies ist eine Reaktion auf die allgemein steigenden Kosten, wobei der Wunsch nach Urlaub erhalten bleibt.
KI in der Reiseplanung
Die Generation Z zeigt ein hohes Interesse an der Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Reiseplanung. 45 Prozent geben an, KI-Tools wie ChatGPT für die nächste Urlaubsplanung verwenden zu wollen. Ältere Generationen sind dagegen weniger aufgeschlossen. Andererseits meiden 47 Prozent der Befragten KI, da die Antworten oft nicht ihren Erwartungen entsprechen.
Trend zu weniger bekannten Reisezielen
Ein weiteres Merkmal des Reiseverhaltens in Deutschland ist die bewusste Vermeidung von Massentourismus. 67 Prozent der Befragten wollen 2026 keine besonders beliebten Reiseziele aufsuchen, um Ruhe zu genießen und hohe Preise zu umgehen. Der Trend gehe somit klar zu Ruhe und bezahlbaren Angeboten.
Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für den regionalen Reisemarkt 2026
Für die Region Köln bedeutet dieser Trend eine verstärkte Nachfrage nach Erholungs- und Individualreisezielen abseits der Hotspots. Anbieter und Dienstleister sollten auf die Wünsche der jungen Reisenden nach flexiblen, erschwinglichen und ausgefallenen Angeboten eingehen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung digitaler Tools zur Reiseplanung, auch im Bereich der künstlichen Intelligenz. Für alle Interessierten bieten sich umfassende Informationen zur Reiseplanung unter anderem auf regionalupdate.de an. Zudem liefert die Studie von Simon-Kucher vertiefte Einblicke zum Thema Reisen 2026, abrufbar auf der offiziellen Website von Simon-Kucher & Partners.
„Deutschland ist beim Thema Reisebudget in Europa Spitzenreiter! Während in anderen Ländern die Ausgaben sogar rückläufig sind, steigen die geplanten Urlaubsausgaben hierzulande signifikant“, sagte Alexander Dyskin, Senior Director bei Simon-Kucher.
Die Veränderung der Reisetrends zeigt, dass junge Menschen 2026 häufiger und bewusster reisen wollen, um trotz steigender Preise nicht auf Urlaub verzichten zu müssen.
Weiterführende Informationen zur Nutzung von KI in der Reiseplanung und Tipps für nachhaltiges Reisen sind unter anderem auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz verfügbar: Nachhaltige Reiseplanung.
