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VHS Meppen setzt Zeichen für Vielfalt und Diskriminierungsbekämpfung

Meppen. Die VHS Meppen hat am 4. Februar 2026 einen Veranstaltungstag durchgeführt, um Vielfalt aktiv zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an Workshops und Vorträgen teil, die das Bewusstsein für Diversität und diskriminierungssensible Kommunikation stärken sollen.

Vielfalt aktiv fördern bei der VHS Meppen

Schwerpunkt auf diskriminierungssensible Kommunikation

Die Volkshochschule Meppen lädt ihrer Organisationskultur eine hohe Bedeutung zu einem respektvollen und vielfältigen Miteinander bei. Am Veranstaltungstag eröffnete VHS-Direktor Matthias Walter den Tag mit der Betonung, dass eine diskriminierungssensible und vielfaltsbewusste Haltung wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit sein müsse. Dazu trug die Bremer Antidiskriminierungstrainerin Nuria Fischer entscheidend bei.

Fischer führte durch einen interaktiven Impulsvortrag, der unbewusste Vorurteile und diskriminierende Mechanismen in der Sprache beleuchtete. Dazu zählen etwa Stereotypisierung, Othering und Fremdbezeichnungen. Der Titel „Brücken statt Mauern“ unterstrich den Ansatz, Vielfalt als Potenzial zu erkennen und den Dialog auf Augenhöhe zu führen.

Die Mitarbeitenden der VHS Meppen beim Stehkaffe vor dem Impulsvortrag

Vertiefender Workshop stärkt praktische Handlungsfähigkeit

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in einem Workshop unter dem Motto „Haltung zeigen, handlungsfähig bleiben, Verantwortung übernehmen“ an praktischen Fragestellungen. Ziel war es, den Umgang mit Diskriminierungssituationen zu verbessern und barrierefreie Angebote weiterzuentwickeln. In Kleingruppen wurden Perspektivenwechsel durchgeführt, um pragmatische Lösungen aus Sicht von Kursteilnehmenden und Kolleginnen und Kollegen zu erarbeiten. Dabei identifizierten die Mitarbeitenden konkrete Maßnahmen und kurzfristige Schritte für eine inklusivere VHS Meppen.

„Brücken statt Mauern zu bauen ist für uns ein bedeutendes Ziel“, sagte Nuria Fischer.

Das Team der VHS Meppen sieht den Tag als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer noch offeneren und diskriminierungssensibleren Organisation.

Ausblick auf weitere Initiativen bei der VHS Meppen

Die VHS Meppen plant, die im Workshop erarbeiteten Maßnahmen umzusetzen und die Organisationskultur weiterhin aktiv zu gestalten. Der Fokus liegt darauf, Vielfalt dauerhaft zu leben und Diskriminierung nachhaltig entgegenzuwirken. Weitere Veranstaltungstage und Schulungen sollen folgen, um alle Mitarbeitenden kontinuierlich zu sensibilisieren und zu befähigen.

Interessierte finden weitere Informationen auf der Website der VHS Meppen. Allgemeine Hinweise zu Antidiskriminierungsarbeit bietet etwa die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Eindruck aus dem Workshop am Nachmittag

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