Baden-Baden. Ab dem 12. Februar 2026 sind in der ARD Mediathek die 13 Folgen der Reihe „Mein liebster Dokumentarfilm“ verfügbar. In diesem Format berichten prominente Filmschaffende über ihren liebster dokumentarfilm ard und welche Bedeutung dieser Film für ihr künstlerisches Schaffen und ihre persönliche Wahrnehmung hat.
Dokumentarfilme neu entdecken
In Mein liebster dokumentarfilm ard erzählen bekannte Persönlichkeiten wie Wim Wenders, Fatih Akin, Sandra Maischberger und Hanna Schygulla von Dokumentarfilmen, die sie stark beeindruckt oder nachhaltig beeinflusst haben. Jede Folge dauert etwa zehn Minuten und verbindet persönliche Erinnerungen mit einer Analyse, warum die gezeigten Filme bis heute eine besondere Wirkung entfalten.
Vielfalt der dokumentarischen Klassiker
Die Reihe lädt ein, sowohl filmhistorische Werke wie „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais und „Shoah“ von Claude Lanzmann als auch neuere Produktionen wie „Bowling for Columbine“ von Michael Moore in einem neuen Licht zu betrachten. Dabei wird deutlich, wie Dokumentarfilme gesellschaftliche Vorgänge nicht nur abbilden, sondern auch reflektieren und zum Nachdenken anregen.
Filmschaffende im Gespräch
Regisseure, Schauspieler und Künstler teilen ihre persönlichen Geschichten zu ihren Lieblingsdokumentarfilmen. So erklärt etwa Volker Schlöndorff, warum „Nacht und Nebel“ ihn tief bewegt hat, während Campino seine Beziehung zum Film „Buena Vista Social Club“ von Wim Wenders beschreibt. Diese intensive Auseinandersetzung zeigt, wie Filme zu prägenden Lebensbegleitern werden können.
„Jeder ausgewählte Film hat auf seine Weise meinen Blick auf die Welt verändert“, sagte Fatih Akin in einem Interview zu der Reihe.
Eine vollständige Übersicht der Filme und Filmschaffenden ist auf der Website des SWR zu finden.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Abschluss: Bedeutung für die Filmkultur und Zuschauer in der Region
Die 13-teilige Reihe „Mein liebster Dokumentarfilm“ ist eine Produktion des Südwestrundfunks (SWR) in Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms. Sie bietet sowohl Filminteressierten als auch der breiten Öffentlichkeit in Baden-Württemberg und darüber hinaus die Chance, Dokumentarfilme als Kunstform mit neuen Augen zu sehen. Das Format fördert die Wertschätzung für ein Genre, das gesellschaftliche Themen differenziert beleuchtet.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet die Mediathek-Reihe einen leicht zugänglichen Einblick in bedeutende Dokumentarfilme und deren Wirkungsgeschichte. Die Vorstellungen einzelner Folgen während der Berlinale, zum Beispiel die Folge über „Shoah“, unterstreichen die filmkulturelle Relevanz. Weitere Informationen und den Zugang zur Reihe finden Interessierte auf der offiziellen Seite des SWR unter Mein liebster Dokumentarfilm sowie in der ARD Mediathek.
Lesen Sie auch weitere kulturelle Beiträge aus der Region bei regionalupdate.de.
Weiterführende Details zu den präsentierten Filmen und der Berlinale bietet die Website des European Film Market.