Hoyer sieht Ausbau der elektronischen Patientenakte als richtigen Weg

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Digitale Realität

Berlin. Die elektronische Patientenakte Ausbau ist ein zentrales Element der heute vorgestellten Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Der AOK-Bundesverband begrüßt insbesondere den Fokus auf eine breitere Nutzung und verbesserte Zugänglichkeit der elektronischen Patientenakte (ePA).

Digitalisierung Vorantreiben: Wie der Ausbau der elektronischen Patientenakte das Gesundheitswesen verändert

Die elektronische Patientenakte (ePA) bietet bereits jetzt Vorteile, indem sie Ärztinnen und Ärzten einen vollständigen Überblick über die Medikation und relevante Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten ermöglicht. Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, betont, dass die Potenziale der ePA noch lange nicht ausgeschöpft sind. Besonders im Kontext der geplanten Einführung eines Primärversorgungssystems sieht er die ePA als entscheidenden Dreh- und Angelpunkt der Versorgung.

Zugangshürden abbauen für mehr Akzeptanz

Für eine nachhaltige und aktive Nutzung durch die Versicherten ist es laut Hoyer notwendig, die Zugangshürden zu reduzieren. Geplant sind Verbesserungen beim Authentifizierungsverfahren, die dazu beitragen sollen, die Akzeptanz der ePA zu erhöhen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Nutzung digitaler Gesundheitsanwendungen in der breiten Bevölkerung zu fördern.

Einsatz von Künstlicher Intelligenz und neue Nutzungsmöglichkeiten

Neben dem Ausbau der ePA wird auch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Auswertung der Gesundheitsdaten im Forschungsdatenzentrum Gesundheit positiv bewertet. Zudem fordert der AOK-Bundesverband bessere rechtliche Rahmenbedingungen für die Krankenkassen, um Versichertendaten flexibler für das Versorgungsmanagement einsetzen zu können. Bisherige Regelungen gelten als uneinheitlich und hemmen die Nutzung.

„Der weitere Ausbau der elektronischen Patientenakte ist der richtige Weg. Die elektronische Patientenakte sollte zum Dreh- und Angelpunkt der Versorgung werden“, sagte Jens Martin Hoyer.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für die Region: Praxisnähe und Patientenmehrwert im Fokus

Die Digitalisierungsstrategie und der Ausbau der elektronischen Patientenakte wirken sich auch unmittelbar auf die Gesundheitsversorgung in der Region aus. Durch einfacheren Zugang und verbesserte Funktionen können Ärztinnen und Ärzte vor Ort eine effizientere Betreuung gewährleisten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine bessere Koordination ihrer medizinischen Versorgung und mehr Transparenz bei Gesundheitsfragen.

Zudem plant die Bundesregierung, durch die Stärkung der gematik, der zentralen Organisation für digitale Gesundheitsanwendungen, wettbewerbliche Anreizsysteme und mehr Mitbestimmung für die Krankenkassen einzuführen. Dies könnte die Entwicklung nutzerfreundlicher digitaler Angebote weiter vorantreiben.

Weitere Informationen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet die Website des Bundesgesundheitsministeriums Gesundheitsministerium Digitalisierung. Ergänzend können Sie sich auf regionalupdate.de über aktuelle Entwicklungen zur Gesundheitsversorgung in Ihrer Nähe informieren.

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