DIHK fordert Innovationsbeschleuniger im EFI-Gutachten

Berlin. Das Jahresgutachten 2026 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) zeigt, dass der Innovationsmotor in Deutschland ins Stocken geraten ist. DIHK-Forschungsexperte Sebastian Bolay betont die Notwendigkeit von Innovationsbeschleunigern Deutschland EFI, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Standorts zu sichern.

Innovationskraft steigern jetzt – Innovationsbeschleuniger Deutschland EFI

Stagnation bei Forschung und Entwicklung in deutschen Unternehmen

Die aktuellen Ergebnisse aus dem EFI-Gutachten verdeutlichen, dass viele Unternehmen in Deutschland seit Jahren unterdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung tätigen. Lediglich weniger als ein Drittel plant, in Produktinnovationen zu investieren. Diese zurückhaltende Investitionsbereitschaft gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit besonders in globalen Märkten, wo „made in Germany“ vor allem für hohe Qualität und technologische Fortschrittlichkeit steht.

Die Rolle von Innovationsbeschleunigern und politischen Rahmenbedingungen

Sebastian Bolay sieht in der Umsetzung von Innovationsbeschleunigern einen wichtigen Schritt für die deutsche Wirtschaft. Die sogenannte Hightech Agenda enthält hierfür bereits vielversprechende Ansätze, die jedoch zügig mit konkreten Maßnahmen gefüllt werden müssen. Wichtige politische Instrumente, wie der Abbau bürokratischer Hemmnisse, die Einführung eines Reallabore-Gesetzes und die schnelle Ausarbeitung einer IP-Strategie, sind laut Bolay entscheidend, um Innovationsprozesse zu erleichtern und den Standort Deutschland attraktiver zu gestalten.

„Nur so machen wir Deutschland wieder zu einem dynamischen Innovationsstandort“, sagte Sebastian Bolay.

Politische und wirtschaftliche Perspektiven für den Innovationsstandort Deutschland

Umsetzung der Hightech Agenda und gesetzliche Maßnahmen

Die Bundesregierung ist bei der Umsetzung der Hightech Agenda gefordert, um die strukturellen Hürden für Innovationen abzubauen. Neben dem Bürokratieabbau spielt das geplante Reallabore-Gesetz eine wichtige Rolle. Diese Gesetzgebung soll experimentelle Innovationsprojekte unter realen Bedingungen erleichtern und die Entwicklungszeiten verkürzen. Ergänzend steht die im Koalitionsvertrag angekündigte IP-Strategie im Fokus, die geistiges Eigentum besser schützen und vermarkten soll.

Bedeutung für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt

Stärkere Innovationsaktivitäten sind nicht nur maßgeblich für die Produktqualität, sondern auch für die Sicherung von Arbeitsplätzen und das langfristige Wirtschaftswachstum. Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, bleiben wettbewerbsfähig und können auf den Weltmärkten besser bestehen. Die Unterstützung durch wirkungsvolle Innovationsbeschleuniger kann dabei helfen, das Innovationspotenzial in deutschen Betrieben zu stärken.

Für weiterführende Informationen zur Innovationsförderung in Deutschland bietet die Webseite des DIHK umfangreiche Einblicke: DIHK Forschung und Innovation.

Weitere Hintergründe und aktuelle Daten zur Innovationsleistung in Deutschland sind zudem auf der offiziellen Seite der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) verfügbar: EFI Jahresgutachten.

Vorausblick: Entwicklungsperspektiven für den Innovationsstandort Deutschland

Um die Innovationskraft nachhaltig zu steigern, sind in den kommenden Monaten wichtige Entscheidungen und Entwicklungen zu erwarten.

  • Die Bundesregierung plant die rasche Umsetzung der Hightech Agenda mit konkreten Förderprogrammen.
  • Gesetzesinitiativen wie das Reallabore-Gesetz sollen noch 2024 verabschiedet werden.
  • Die Ausgestaltung der IP-Strategie wird den Umgang mit geistigem Eigentum neu regeln.

Diese Maßnahmen sollen den Weg für ein dynamischeres Innovationsumfeld ebnen und damit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen stärken.

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