DGUV-Chef Fasshauer wird NPK-Vorsitzender 2026

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Berlin. Zum 1. Januar 2026 übernimmt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) turnusgemäß den Vorsitz der Nationalen Präventionskonferenz (NPK). Ein zentraler Fokus in diesem Jahr liegt auf der psychischen Gesundheit Arbeitswelt. Dr. Stephan Fasshauer, Hauptgeschäftsführer der DGUV, wird die NPK als Vorsitzender leiten.

Psychische Gesundheit stärken

Die Nationale Präventionskonferenz hat 2015 mit dem Ziel begonnen, eine nationale Präventionsstrategie zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit zu entwickeln und weiterzuentwickeln. In diesem Jahr rückt die Konferenz die psychische Gesundheit Arbeitswelt in den Vordergrund, da psychische und Verhaltensstörungen eine wesentliche Ursache für Arbeitsunfähigkeit und vorzeitige Berentung darstellen.

Bedeutung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt

Psychische Belastungen wirken sich erheblich auf die Erwerbstätigkeit aus. Bei 46 Millionen Beschäftigten in Deutschland sind psychische Erkrankungen zunehmend ein Grund für Ausfallzeiten und medizinische Behandlungen. Die Träger der NPK haben daher das Ziel definiert, die psychische Gesundheit gezielt zu schützen und zu stärken.

„Die Arbeitswelt bietet ein großes Potential für Prävention und Gesundheitsförderung, denn hier können wir 46 Millionen Menschen erreichen und zu gesundheitlicher Chancengleichheit beitragen“, sagte Dr. Stephan Fasshauer, Vorsitzender der NPK.

Zusammenarbeit der Trägerorganisationen

Die Nationale Präventionskonferenz setzt sich aus den Spitzenorganisationen der gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung zusammen. Zusätzlich ist seit 2017 auch der Verband der Privaten Krankenversicherung stimmberechtigt vertreten. Der Vorsitzwechsel von GKV-Spitzenverband zu DGUV soll die Zusammenarbeit der Träger intensivieren und die Umsetzung der Prioritäten im Bereich der psychischen Gesundheit vorantreiben.

  • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
  • Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
  • Rentenversicherung Bund
  • Soziale Pflegeversicherung
  • Private Krankenversicherung (PKV-Verband)

Weitere Informationen zur Arbeit und Zusammensetzung der Nationalen Präventionskonferenz sind unter npk-info.de erhältlich.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Regionale Bedeutung und Ausblick

Die verstärkte Fokussierung auf die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz betrifft auch die Region direkt. Arbeitgeber und Beschäftigte erhalten durch die nationalen Vorgaben Impulse für eine verbesserte Prävention psychischer Belastungen. Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Region bedeutet das zum Beispiel:

  • Bessere Unterstützung bei psychischen Belastungen im Job
  • Ausbau von Präventionsmaßnahmen gegen Burnout und Stress
  • Förderung eines gesünderen Arbeitsumfeldes durch Kooperation verschiedener Sozialversicherungsträger

Auch in den kommenden Monaten sind mit dem Leitbild der NPK weitere Aktivitäten und Informationskampagnen geplant. Damit wird das Thema psychische Gesundheit in der Arbeitswelt weiterhin in den Fokus gerückt.

Mehr Informationen zu Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz finden sich auf regionalupdate.de sowie beim Bundesministerium für Gesundheit.


Mehr Nachrichten zur Gesundheitspolitik in der Region erfahren Sie hier auf Regionalupdate.de

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